Erschwerter Export von Zigaretten aus Serbien - Importländer schützen einheimische Hersteller
Montag, 16.06.2008.
11:08
Die Maßnahmen, die manche Länder in der Region zum Schutz ihrer Hersteller von Tabakwaren getroffen haben, erschweren zusätzlich den Export von Zigaretten aus Serbien.
Eine der Direktoren von "British American Tobacco" (BAT) in Südosteuropa, Srđan Lazović, teilte mit, dass die Produktionskapazitäten der BAT-Fabrik in Vranje "Duvanska industrija Vranje" (DIV) bei 6,5 Mrd. Zigaretten jährlich liegen. Dort werden aber nur 4,5 Mrd. erzeugt. Das zeigt, dass die Fabrik in Vranje ein enormes Exportpotenzial hat.
- Nur wenn Bedingungen in unseren Nachbarländern wie in Serbien wären, könnten wir mit einem umfangreicheren Export rechnen - meint er.
Er wies dabei auf Kroatien hin, wo einheimische Hersteller durch Steuersystem geschützt sind. Seit Jahren war es dort unmöglich, eine ausländische Zigarettenmarke unter gleichen Bedingungen wie eine einheimische zu registrieren. Der Export von Zigaretten nach Serbien ist deshalb zehnmal höher als der Import, hob er hervro.
Drei große internationalen Hersteller BAT, "Japan Tobacco International" (JTI) und "Philip Morris" und ein einheimischer - "Monus" sind in Serbien tätig. Seitdem das CEFTA-Abkommen in Kraft getreten ist, wurde der Konkurrenzkampf beträchtlich härter, sagte er.
Serbien hat allen Tabakwarenherstellern gleiche Bedingungen geboten, während die meisten Ländern in der Region den Import aus Serbien erschwert haben.
British American Tobacco Vranje a.d. Vranje
British American Tobacco Vranje Div-Bat Vranje
Japan Tobacco International Beograd-obrisano iz registra
Philip Morris services d.o.o. Beograd
Monus Beograd

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora