"Agroživ" meldet Konkurs an - "AIK banka" fordert mehr als eine Mrd. Dinar
Freitag, 30.05.2008.
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Wegen Forderungen, die eine Mrd. Dinar überstiegen haben, beantragte die Bank "AIK banka" aus Niš, am Donnerstag (29. Mai 2008), die Eröffnung des Konkursverfahrens über das Vermögen des Unternehmens "Agroživ" AG beim Handelsgericht in Pančevo .
Die beiden Seiten einigten sich, laut der Konkursrichterin Svetlana Denčić-Bjelanović, über die Ernennung von Stevan Moldovan aus Subotica zum Konkursverwalter.
Die Fragen, ob der Konkursschuldner die Produktion fortsetzen wird sowie wie hoch die Forderungen anderer Gläubiger sind, blieben unbeantwortet am Donnerstag. Wenn Moldovan das Amt übernimmt und sich mit der Situation im Unternehmen bekannt mach, sollen die meisten Unklarheiten beseitigt werden.
"Agroživ" war bisher der größte einheimische Hersteller von Geflügelfleisch, mit fast 2.500 Beschäftigten und einem gut aufgebauten Einzelhandelsnetz. Das Unternehmen ist einer der größten Grundbesitzer im Banat, mit Äckern, die 100.000 ha einnehmen.Der Direktor von "Agroživ", heißt, nach Angaben auf der Webseite der Agentur für Handelsregister ist Ljubiša Trifuljesku (39). Der ehemalige Miteigentümer, Zoran Trifuljesku (62), wurde mehrerer Mißbräuche im Unternehmen beschuldigt und Ende April verhaftet.
Der Vorstandsforsitzende, Nenad Živanov (30), ansonsten Sohn von Mirolsav Živanov (57), dem ersten Man, Eigentümer und Gründer von "Agroživ", sitzt seit dem Ende April im Untersuchungshaft, gemeinsam mit weiteren 14 Geschäftsleitern von "Agroživ", bzw. mit ihm verbundenen Firmen. Der Untersuchungsrichter, Goran Zec, muss insgesamt 21 Verhaftete verhöhren.
Auf Geflügelfarmen des Unternehmens um Žitište könnten 800.000 Hühnern verhungern sowie Hühner auf einer Farm in Zrenjanin, im Wert von 2 Mio. Euro.
AikBank ad Beograd
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