Slowenien verlangt Verlängerung der Frist für Verkauf von NLB Bank bis Ende 2018
Dienstag, 18.04.2017.
15:12
Sloweniens Regierung will von der Europäischen Kommissin die Verlängerung der Frist für die Privatisierung der größten Bank mit dem Staatsanteil - "Nova ljubljanska banka" (NLB) verlangen.
Der Staat würde noch immer zum Verkauf von 75% der Anteile an der NLB verpflichtet, aber "der Verkauf könnte in mehreren Phasen realisiert werden, um potenziellen Investoren mehr Rechtssicherheit zu gewährleisten und die Möglichkeit höherer Erträge aus dem Verkauf zu erhöhe", teilte das Finanzministerium mit. Die Europäische Kommission hat Slowenien 2013 eine Kapitalerhöhung bei Staatsbanken erlaubt, die wegen schlechter Kredite Verluste verbuchten. Die Bedingung war, dass die größte NLB, die 100% unter der staatlichen Kontrolle ist, bis Ende 2017 vrkauft wird. Nur in diesem Falle könnte die Kapitalerhöhung nicht als die unerlaubte staatliche Hilfe betrachtet werden.
Slowenien hat im Vorjahr die Vorbereitungen für den Verkauf von 75% der Anteil der NLB mit Hilfe der Deutsche Bank getroffen, hat aber bisher keine Fristverlängerung bis Ende 2018 verlangt.
Vlada Republike Slovenije
Nova Ljubljanska banka d.d. Ljubljana
EUROPEAN COMMISSION Bruxelles

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