Warenverkehr zwischen Serbien und Ungarn erreicht 300 Mio. US-Dollar in den ersten drei Monaten - noch immer hoher Importüberschuss an der serbischen seite
Freitag, 30.05.2008.
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Der Außenhandelsaustausch zwischen Ungarn und Serbien nimmt in der letzten Zeit intensiv zu, teilte man beim gestrigen (29. Mai 2008) Treffen zwischen Vorsitzenden der ungarischen und serbischen Wirtschaftskammern, Laslo Parag und Miloš Bugarin, und Delegationen der beiden Kammern in der Regionalwirtschaftskammer Subotica mit.
- Das große Problem ist die Unausgeglichenheit des Warenverkahrs. Serbien verbucht seit Jahren einen hohen Importüberschuss, wie beim Außenhandelsaustausch mit anderen EU-Ländern. Ungarn gehört zu den ersten zehn Exportpartnern der serbischen Wirtschaft. In den ersten drei Monaten dieses Jahres exportierte man Waren im Wert von 70 Mio. US-Dollar, während der Import aus Ungarn 230 Mio. erreicht hat. Es handelt sich um ein gutes Ergebnis, aber Serbien muss in der kommenden Zeit die Lösung für den hohen Importüberschuss finden. Ungarn ist von großer Bedeutung für Serbien auch, wenn es um Kapitalanlagen geht - sagte Bugarin und fügte hinzu, dass Ungarn der sechstgrößte Investor in Serbien ist.
Parag wies darauf hin, dass die wichtigste Frage für die ungarische Wirtschaft die Integrierung in die EU ist. In diesem Sinne soll die Zusammenarbeit mit Serbien fortgesetzt werden.
- Ungarn soll in diesem Jahr finanzielle Unterstützung im Wert von 50 Mrd. US-Dollar für die Entwicklung der Wirtschaft beziehen. Das ermöglicht die Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaften und damit mit Serbien, als einem wichtigen Partner im Bereich der regionalen Zusammenarbeit - hob Parag hervor.
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