Verhandlungen zwischen italienischen und einheimischen Herstellern von Autoteilen
Donnerstag, 29.05.2008.
95:0
Die Geschäftsleitung von “Fiat” gab italienischen Zulieferern die Frist von einem Monat, damit sie ihre Geschäftspläne bezüglich der Investitionen in der serbischen Automobilfabrik „Zastava“ bestimmen können. „Fiat“ ist sonst bereit, nach einer alternativen Lösung zu suchen.
Einer der Geschäftsleute, die gestrigen (28. Mai 2008) Verhandlungen zwischen Zulieferern von „Fiat“ und „Zastava“ beigewohnt hat, erzählte der Tageszeitung „Danas“, dass einheimische Hersteller von Autoteilen und Komponenten, die Interesse für das geschäftliche Arrangement zwischen „Fiat“ und „Zastava“ gezeigt haben, das gleiche Angebot bekommen haben.
- “Fiat” hat seriöse Entwicklungspläne für “Zastava”. Alle, die am Projekt teilnehmen wollen, müssen sich gründlich vorbereiten – sagte er für „Danas“.
Experten aus 20 italienischen Unternehmen, Lieferanten von Autoteilen und Komponenten für „Fiat“-Modelle, und 60 Zulieferer von „Zastava“ nahmen gestern in Kragujevac die Verhandlungen über die Teilnahme an der Produktion in „Zastava“ auf.
Vertreter der serbischen Wirtschaftsministerium, der Agentur für Privatisierung, der Agentur für ausländische Investitionen und Exportpromotion SIEPA und der Stadtverwaltung wohnten die Verhandlungen in Kragujevac bei.
Die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Verica Kalanović, teilte mit, dass die Zusammenkunft zwischen Lieferanten von „Fiat“ und „Zastava“ den ersten Schritt in der Einführung einheimischer Hersteller in das „Fiat“-System dar.
- Der Staat ist bereit, ausländische Investitionen in die Entwicklung der einheimischen Herstellung von Autoteilen, durch Zuschüssen zu fördern. Kragujevac und andere Städte in Serbien verfügen über gut ausgestattete Wirtschaftszonen, in denen sich neue Produktionsbetriebe leicht bauen lassen.
Aleksandar Ljubić, Direktor des Zentrums für Umstrukturierung der Agentur für Privatisierung, meint, dass eventuelle Zusammenarbeit mit Zulieferern von “Fiat” eine große Chance für die Entwicklung der einheimischen Produktion von Autoteilen und Komponenten darstellt. Dadurch aufgebautes Zulieferernetz kann die Produktionskosten sowohl von „Fiat“ als auch von anderen ausländischen Unternehmen senken.
Der Generaldirektor der Gruppe „Zastava“, Zoran Radojević, sagte, dass man Zulieferern von „Fiat“ verschieden Kooperationsmodelle vorschlagen wird – von der Privatisierung der gesellschaftlichen Unternehmehn, über den Lizenzerwerb bis zur Gründung der gemeinsamen oder eigenen Unternehmen.
Zoran Bogdanović, Direktor des neu gegründeten Unternehmens für den Bau und Absatz von „Zastava 10“ (Fiat punto), ist der Meinung, dass die Aufnahme der Kooperation mit „Fiat“ nicht einfach ist, weil „Fiat“ von allen seinen Zulieferern die Anwendung der internationalen Normen verlangt.
Die erste Gruppe der Zulieferer au Italien kam gestern nach Kragujevac.Industrielle werden ihnen bald folgen. Am gestrigen Treffen, an dem der Aufbau eines Netzes der Kooperanten besprochen wurde, nahmen Vertreter der Unternehmens "U.S. Steel", "Poliester", "Livnica Topola", "Zastave-Elektro" aus Rača und andere Kooperanten des von „Zastava“ teil. Die Namen der italienischen Teilnehmer blieben, nach ihrem Wunsch, unbekannt.
FIAT Torino Italia
Zastava automobili a.d. Kragujevac
Ministarstvo privrede Republike Srbije
Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.
Agencija za strana ulaganja i promociju izvoza SIEPA
Železara Smederevo d.o.o.
POLIESTER DOO PRIBOJ
Grad Kragujevac

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