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Drei Modelle der Zusammenarbeit zwischen Zulieferern von "Fiat" und "Zastava" - Lizenzerwerb, Privatisieurng und Gründung eines gemeinsamen Unternehmens

Quelle: B92 Mittwoch, 28.05.2008. 13:41
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Podeli

Es gibt drei Modelle für die Zusammenarbeit zwischen Zulieferern von „Zastava" und „Fiat“, behaupten Vertreter der serbischen Automobilfabrik – Lizenzerwerb, Privatisierung oder Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Vertreter des Ministeriums für Wirtschft, der Agentur für Privatisierung und der Agentur für ausländische Investitionen und Exportpromotion SIEPA nehmen an einem Treffen zwischen 20 Zulieferern von „Fiat“ und fast 60 von „Zastava“ in Kragujevac teil.

Einheimische und ausländische Lieferunternehmen sollen sich hier mit dem Angebot der Regierung Serbiens und der Gemeindeverwaltung bekannt machen, erklärten Vertreter von „Zastava“ vor dem Anfang des Treffens.

Es gibt drei Modelle der Zusammenarbeit – Lizenzerwerb oder –verkauf, Privatisierung und Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Alle Zulieferer von „Zastava“ müssen beweisen, dass sie Autoteile nach internationalen Normen herstellen.

Die Staatssekretärein des Ministeriums für Wirtschaft, Verica Kalanović, wies vor dem Treffen darauf hin, dass der Staat durch Investitionen in die Infrastruktur, Ausbildung der Fachkräfte und direkte Zuschüsse für die Beschäftigung die Gründung von gemeinsamen Unternehmen unterstützen will.

- Wir werden in die Vorbereitung der Infrastruktur nicht nur in Kragujevac, sondern in anderen Städten - Batočina, Paraćin, Jagodina, Lapovo, Kraljevo und Kruševac investieren – sagte Kalanović.

Auf die Frage, ob die Probleme mit der Regierungsbildung die Realisierung des Abkommens zwischen „Zastava" und „Fiat“ bedrohen können, antwortete sie, „dass etwas, was so schön angefangen hat, nicht im Voraus zum Scheitern verurteilt werden soll“. Sie hofft, dass die gemeinsame Investition mit dem italienischen Unternehmen erfolgreich realisiert wird.

- Durch Aufbau eines starken Zulieferernetzes kann Serbien andere Automobilhersteller anziehen – meint der Direktor des Zentrums für Umstrukturierung der Agentur für Privatisierung, Aleksandar Ljubić.

Kooperanten versorgen einen Automobilhersteller, bleiben aber dabei unabhängige Unternehmen und können selbst ausführen. Sie werden sich zu einem wichtigen Segment der serbischen Wirtschaft entwickeln, glaubt er.

Man verhandelt heute mit der ersten Gruppe von Fiat-Lieferanten. Die Verhandlungen mit einer anderen sollen bald aufgenommen werden, sagte Ljubić.

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