Sieben Angebote für die Vorbereitung des Börsengangs der serbischen Telekom
Dienstag, 27.05.2008.
13:55
Die Agentur für Privatisierung hat bis heute (27. Mai 2008) sieben Angebote für die Vorbereitung des Börsengangs der serbischen Telekom erhalten, heißt es in der offiziellen Mitteilung.
Es handelt sich um die größten internationalen Investitionsbanken, wie man das in der Ausschreibung verlangt hat.
Angebote haben "Citigroup Global Markets Limited" aus Großbritannien, das Konsortium der Raiffeisen Bank Belgrad, Raiffeisen Centrobank und der Deutschen Bank AG aus London sowie das Konsortium J.P. Morgan Securities Ltd und der Erste Bank der Oesterreichischen Sparkashen AG eingereicht.
Die Agentur erhielt auch Konsortien unter der Leitung von Credit Suise Securities (Europe) Limited, Merrill Lynch International, Morgan Stanley & Co. International plc und Goldman Sachs International.
Die Kommission für öffentliches Beschaffungswesen soll alle eigereichten Angebote prüfen und bewerten und eine Liste der Bieter aufstellen, von denen man in der zweiten Runde des Vergabeverfahrens verbindliche Angebote verlangen wird.
Die Auswahl des Privatisierungsberaters für die serbische Telekom wurde Ende des vergangenen Monats ausgeschrieben.
Teilnahmerecht haben internationale Investitionsbanken oder Konsortien unter der Leitung von internationalen Investitionsbanken, die den Börsengang der „Telekom Srbija“ vorbereiten und realisieren können.
In Frage kommen Bieter, die zwei oder mehr Börsengänge im Wert über 500 Mio. Euro in den letzten fünf Jahren vorbereitet haben, davon mindestens einen im Telekommunikationssektor im Wert über 500 Mio. Euro in der Europäischen Union, Mittel- und Osteuropa und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten.
Der IPO-Berater für die Telekom soll, Ankundigungen zufolge, bis Mitte Juli dieses Jahres gewählt werden..
Die Strategie des Börsengangs, vorbereitet vom ausgewählten Berater, soll von der Regierung Serbien im Herbst bewilligt werden.
Die Aktien der serbischen Telekom sollen Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres in den Handel an der Londoner und Belgrader Börse aufgenommen werden.
80% der Aktien der „Telekom Srbija“ gehören momentan dem Staat, während die griechische Gesellschaft "Hellenic" 20% besitzt. Der Staat wird seine Mehrheitsbeteiligung nach dem Börsengang des Telekommunikationsunterneh“ens beha“ten. Ein Teil der Aktien soll unter volljährigen serbischen Staatsangehörigen verteil werden, die Recht auf kostenlose Aktien öffentlicher Unternehmen haben.
Derzeitige und ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens haben auch Recht auf Aktien im Wert von 200 Euro für jedes Beschäftigungsjahr, gemäß dem geschätzten Wert des Unternehmens.
Telekom Srbija a.d. Beograd
Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.
Raiffeisen Centrobank AG Österreich, Vienna
Raiffeisen banka a.d. Beograd
ERSTE BANK-AUSTRIJA
Merrill Lynch & Co., Inc. New York
Morgan Stanley New York
Deutsche Bank AG Frankfurt am Main
Vlada Republike Srbije
Beogradska berza a.d. Beograd

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