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Chinesisches Unternehmen Yinlong bereit, Ikarbus zu übernehmen und mehr als 30 Mio. EUR zu investieren - Verhandlungen mit Banken über Umschuldung als erster Schritt, mögliche Herstellung von Elektrobussen

Quelle: eKapija Donnerstag, 30.03.2017. 15:57
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Podeli


(FotoAleph Studio/shutterstock.com)
Das chinesische Unternehmen Yinlong, der weltweit größte Hersteller von Elektrobussen, zeigt Interesse für die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an der Busfabrik "Ikarbus" in Zemun.

Das chinesische Unternehmen, das 60.000 Elektrobusse jährlich baut, ist bereit, alle Schulden von Ikarbus zu tilgen, die bestehenden Produtkionskapazitäten wiederaufzubauen und zusätzliche Finanzmittel in eine Fertigungslinie für Elektrobusse zu investieren.

Chinesische Investoren wollen zunächst, bestehende Anlagen wiederaufbauen und alle Verträge mit Mercedes, MAN und anderen Partnern verlängern. Die Produktion könnte durch Investitionen, die in Yinlong bereits auf mehr als 8 Mio. EUR geschätzt werden, von aktuellen 50 auf 200 Busse jährlich gesteigert werden, mit der gleichen Mitarbeiterzahl.



Demnächst sollte eine neue Fertigungsline im Wert von 30 Mio. EUR gebaut werden, an der Elektrobusse für den inländischen und ausländischen Markt gebaut werden sollten. In der Fabrik Ikarbus würden mittlerweile aus China eingeführte halbfertige Busse fertiggestellt werden.

Es könnte passieren, dass ein Teil der Produktion auf einen neuen Standort verlagert wird. Die chinesische Delegation hat bereits Sombor und die Fabrikhallen von Zastava in dieser Stadt besucht, um die Möglichkeiten für die Wiederaufnahme der Produktion zu schätzen.
Die Verhandlungen wurden Ende 2016 aufgenommen, sagte Vertreter von Yinlong, die "sehr zufrieden mit Antworten der Vertreter des serbischen Staates sind". Sie glauben deshalb, dass die Übernahme von Ikarbus in den folgenden sechs Monaten abgeschlossen werden könnte.

Die ganze Transaktion hängt davon ab, ob Yinlong zu einer akzeptablen Einigung mit Gläubigerbanken kommen kann. Die aktuellen Verpflichtungen von Ikarbus belaufen sich auf rund 14 Mio. EUR. Chinesen sind bereit, die Schulden zu tilgen, und die Produktion möglichst schnell aufzunehmen. In der kommenden Zeit wird man versuchen, eventuelle Verringerung der Schuldne mit Banken auszuhandeln.

Miloš Vlahović

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