Generali zieht sich aus Geschäft in den Niederlanden zurück
Der Umbau der italienischen Generli nimmt weiter Formen an. Laut einer Agenturmeldung will der Versicherer sein Geschäft in den Niederlanden abstoßen, auch eine Trennung von den Konzerntöchtern in Belgien und Portugal sei denkbar.
Die italienische Generali-Gruppe will sich offenbar aus dem Geschäft in den Niederlanden zurückziehen, um Kosten einzusparen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf anonyme Quellen des Konzerns. Mit dem Verkauf der niederländischen Geschäftsanteile habe der Versicherer die französische Großbank BNP Paribas beauftragt.
Bereits im November hatte die Generali angekündigt, sich aus weniger lukrativen Märkten zurückziehen zu wollen. Aus den Verkäufen sollen eine Milliarde Euro erlöst und 200 Millionen Euro an Betriebskosten eingespart werden.
Mit dem Verkauf der holländischen Tochter würde der Umbau bei Europas drittgrößtem Versicherer mit weltweit 78.000 Mitarbeitern weiter Gestalt annehmen. Geprüft werde weiterhin, das Geschäft in Belgien und Portugal abzustoßen, heißt es weiter im Bericht. Auch der Verkauf mehrerer Unternehmenstöchter in Südamerika stehe zur Debatte, unter anderem in Kolumbien.

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