Staat sucht nach Privatisierungsberater für MSK Kikinda - Angebote bis 10. März 2017
Der gewählte Privatisierungsberater sollte einen sechsmonatigen Vertrag unterzeichnen.
Er sollte der Regierung Serbiens ein Privatisierungsmodell für dieses Unternehmen vorschlagen. Der Wirtschaftsminister Goran Knezevic und der Premier Aleksandar Vucic haben schon mehrmals über Interessenten für den Methanol- und Essighersteller mit Sitz in Kikinda in der Öffentlichkeit gesprochen. Man hat zunächst potenzielle Investoren aus Russland, und seit kurzem auch Interessenten aus China und Kasachstan erwähnt.
Wenn aber die Jahresberichte von MSK Kikinda analyisiert werden, ist es fraglich, wer Interesse an diesem Verlustbetrieb haben könnte. Sein Jahresumsatz hat im Laufe 2015 nur 510 Mio. Dinar erreicht, und seine Ausgaben war fast fünfmal höher - 2,39 Mrd. Dinar. Das Unternehmen hat also Verluste im WErt von 2,2 Milliarden Dinar verbucht.
Es muss aber nicht vergessen werden, dass man in diesem Jahr die Produktion erst im dritten Quartal aufgenommen hat, nachdem die Regierung am 28. August 2015 der Wiederaufnahme der Herstellung zugestimmt und der Entwicklungsfonds einen Kredit im Wert von 600 Mio. Dinar gewährt hatte.
Zur Erinnerung: Das Unternehmen war gezwungen, die Produktion am 14. November 2011 einzustellen, nach dem starken Rückgang der Nachfrage nach Essigsäure und dem Preisverfall am internationalen Markt.

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