"Vizahem" meldet Konkurs an
Donnerstag, 24.04.2008.
18:52
Das Unternehmen "Vizahem" aus Belgrad, das vor drei Jahren die Gummifabrik "Rekord" gekauft hat, meldete Konkurs wegen Zahlungsunfähigeit an, bestätigte der Pressesprecher des Handelsgerichts, Stevo Đuranović.
Der Konkurs über "Vizahem" wurde am 23. April eröffnet, wegen der Schulden, die von 288 Mio. Dinar im April 2007 auf 488 Mio. gestiegen sind.
Die Eröffnung des Konkurses über "Vizahem" bedeute aber nicht den Konkurs in "Rekord", weil es um eine selbstständige juristische Person geht, präzisierte Đuranović.
"Vizahem" wurde am 27. Juni 2005 ins Handelsregister eingetragen und seitdem an mehreren Privatisierungsn in Serbien teilgenommen.
"Rekord" wurde im März 2005 von der russischen Firma "Vizahem" für 5,2 Mio. Euro ersteigert. Die Fabrik ist aber seit zehn Monaten außer Betrieb. Inzwischen wurden ihnen Strom und Wasser wegen unbezahlter Rechnungen abgeschaltet.
Das Unternehmen war in einer schwerer Geschäftslage mit Schulden von 40 Mio. Euro. Anstatt für Konkurs entschied sich der Staat damals für die Umstrukturierung.
Die Agentur für Privatisierung hebt hervor, dass "Vizahem" nur bewegliches und unbewegliches Vermögen von "Rekord" gekauft hat. Sie sollten damals nur den Kaufpreis bezahlen und alle Arbeiter übernehmen.
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