"Tamaris international", "Marmaras travel", "Rabbit tours" und "Blue travel" ohne Lizenz
Donnerstag, 24.04.2008.
16:42
Das Ministerium für Wirtschaft und regionale Entwicklung entzog den Reisebüros "Tamaris international", "Marmaras travel", "Rabbit tours" und "Blue travel" die Lizenz zur Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit.
"Tamaris international" verkaufte Reisen nach Italien, Tunesien, in die Türkei u.a., ohne Verträge über die Beherbergung, Transport und sonstige Dienstleistungen abgeschlossen zu haben, teilte das Ministerium mit. Reisen mussten abgesagt werden, ohne rechtzeitige Entschädigung der Kunden.
Das Büro verkaufte Arrangements anderer Reiseveranstalter als Vermittler, ohne mit ihnen einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Die Kunden konnten die bezahlten Reisen nicht realsieren, weil Veranstalter keine Ahnung über ihre Buchungen hatten.
"Marmaras travel" veranstaltete einen Sommerurlaub für 12 Passagiere in Griechenland. Nach der Ankunft in den Ferienort mussten die Reisenden selbst nach der Unterkunft suchen und zusätzlich zahlen, obwohl das Arrangement die Unterkunftskosten eingeschlossen hat. Das Reisebüro hat ihnen noch immer nicht die zusätzlichen Kosten in Höhe von 1.500 Euro rückerstattet.
Das Reisebüro "Rabbit tours" verkaufte vom August bis Oktober 2007 Arrangements für Griechenland. Die Reisen wurden abgesagt und das eingezahlte Geld nicht zurückgegeben.
Griechische Partner haben Verträge wegen der hohen Schulden gelöst. Sechs Kunden, die nach Griechenland gereist sind, mussten sich selbst um Unterkunft kümmern und zusätzlich zahlen, obwohl sie das ganze Arrangement bezahlt haben.
Das Reisebüro "Blue travel", Mitglied von "Nitron" aus Niš, kündigte die Studienreise "Spanien mit dem Schiff" zwei Tage vor der Abfahrt, zahlte aber die eingezahlten 6.175 Euro nicht zurück.
Reisebüros, denen Lizenzen entzogen worden sind, dürfen in folgenden 12 Monaten keine Reisen veranstalten, können aber andere geschätliche Tätigkeiten ausüben. Das schließt die Vermittlung ein, wofür keine Lizenz benötigt sind. Vier Reisebüros drohen aber Anklagen vor zuständigen Gerichten, die die Höhe der Geldstrafe bestimmen soll.
Ministarstvo privrede Republike Srbije

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