Banini Kikinda zum Verkauf gestellt - Süßwarenhersteller zum Startpreis von 1,86 Milliarden Dinar
Dienstag, 14.02.2017.
13:56
Zu den wichtigsten Vermögenswerten von Banini gehören Industrieanlagen 1 und 2 mit Fertigungslinien, Gewerberäume, eine Wohnung in Kikinda, Ackerland, Kraftfahrzeuge...
Die Ausrüstung in der Anlage Banini 1 besteht aus drei Fertigungslinien - salzige Snacks, Salzstangen und Waffel. Die Ausrüstung im Komplex Banini 2 wurde in fünf Einheiten geteilt - harte Kekse und Butterkekse, Sandwich-Kekse (Marken Noblice und Toto), Teegebäck (Marken Domacica und Greta), industrielle Kuchen und Schokokekse.
Der Startpreis liegt bei 1.859.888.947 Dinar. Alle Interessenten sollten ein Depositum von 743.955.579 Dinar hinterlegen, spätestens bis 16. März. Die Versteigerung findet am 21. März um 10.00 Uhr in Kikinda statt.
Interesse an diesem Unternehmen habe bereits der Süßwarenhersteller Jaffa mit Sitz in Crvenka gezeigt, berichten Medien.
Zur Erinnerung: Das Handelsgericht in Zrenjanin hat den Süßwarenhersteller auf Forderung der Societe General Bank zum Verkauf gestellt. Die Bank hat noch im April 2016 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens verlangt, um ihre Forderungen im Wert von 15 Mio. EUR einzutreiben.
In Probleme ist Banini noch 2010 geraten, als sich das Unternehmen für den Bau einer neuen Produktinsanlage an der Temerinski Straße verschuldet hat. Die Kreditraten nahmen konstant zu, was zur neuen Verschuldung und schließlich zum Konkurs geführt hat.
Das Firmenkonto ist seit dem Ende des letzten Jahres wegen 258 Mio. Dinar gesperrt. Wegen des Verdachst auf Amtsmissbrauch leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Inhaber und Geschäftsführer Radojko Stanic und Branko Malencic ein.
Banini a.d. Kikinda
Jaffa a.d. Crvenka
OTP banka Srbija a.d. Novi Sad

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