Griechenland schließt sich dem Projekt "South Stream" an
Samstag, 19.04.2008.
13:45
Griechenland ist nach Bulgarien und Serbien das dritte balkanische Land, das sich dem Projekt "South Stream" angeschlossen hat, meldet die Webseite (www.SETIMES.com).
Das Abkommen über den Bau einer 900 km langen Gasleitung unter dem Schwarzen Meer könnte bereits Ende dieses Monats bzw. während des Besuchs des griechischen Premiers Kostas Karamanlis in Moskau unterzeichnet werden.
- Wir einigten uns darüber, an der Umsetzung des Projekts "South Stream" teilzunehmen. Momentan werden die technische Details besprochen, die die Unterzeichnung des Dokuments ermöglichen sollen. Wir können nur bestätigen, dass die beiden seiten willig sind - sagte der griechische Minister für Entwicklung, Kristos Folias für "Reuters".
Das gemeinsame Projekt des russischen Gas-Konzerns "Gazprom" und des italienischen Energieunternehmens "ENI", unterstützt von der Regierung vom Kreml, sieht den Bau einer 900 km langen Rohrleitung unter dem Schwarzen Meer, die Russland mit Bulgarien verbinden soll. Die Gasleitung soll sich in zwei Strecken teilen.
Die nördliche Strecke wird durch Serbien und Ungarn führen. Sie sollte dem ursprünglichen Plan zufolge in Österreich enden, meldet SETIMES und fügt hinzu, dass wegen der neuesten Probleme mit der österreichischen Gesellschaft OMV, Slowenien eine alternative Lösung sein könnte.

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