Das zweite Gericht entschied zu Gunsten der Stadt Belgrad - Hafen "Beograd" verliert 100 ha
Samstag, 05.04.2008.
16:53
Das zweite Gemeindegericht entschied zu Gunsten der Stadt Belgrad: das Gelände, das bisher vom Hafen "Beograd" genutzt worden war, rund 100 ha zwischen der Brücke "Pančevački most" und Ada Huja, deren Wert auf 500 Mio. bis eine Mrd. Euro geschätzt wird, soll als Eigentum der Stadt Belgrad in das Grundbuch eingetragen werden.
Wenn das Urteil vom Berufungsgericht bestätigt wird, dürfen die neuen Eigentümer des Hafens "Beograd", Miroslav Mišković und Milan Beko, den geplanten Wohn- und Bürokomplex nicht errichten.
Strahinja Sekulić, Rechtsanwalt der Stadt Belgrad, sagt, dass man die Eigentumsverhältnisse an jedem Quadratmeter des Geländes klären wird. Der Vorsitzende der Hauptversammlung des Hafens "Beograd", Nenad Popović, behauptet, dass er bis Freitag (4. April 2008) die Entscheidung des Gerichts nicht erhalten haben und erinnert daran, dass das Berufungsgericht noch 2002/2003 zu Gunsten des Hafens "Beograd" entschieden und dem Unternehmen das Gelände zur Verfügung gestellt hatte.
Er erklärte, dass Anwälte des Hafens "Beograd" gegen das Urteil in Berufung gehen wollen.
- Die Entscheidung ist gesetzwidrig. Der Hafen "Beograd" hat das Nutzungsrecht auf 180 ha und wir werden das beweisen - sagt Popović.

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