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Deutsche Wirtschaftsdelegation zu Besuch in Kragujevac - Hauptthemen: Wasserversorgung, Energiewirtschaft und GIS

Quelle: Tanjug Mittwoch, 02.04.2008. 13:40
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Die Vertreterin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zuständig für Serbien und Montenegro, Friederike Kärcher, ist heute (2. April 2008) zu Besuch in Kragujevac, wo das GTZ-Projekt "Kataster" am Nachmittag in der Direktion für Stadtplanung und Städtebau präsentiert werden soll.

Mitglieder der Deutschen Delegation sind außer Kärcher Vertreter der deutschen KfW, der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit und CIM, für welche der Bürgermeister von Kragujevac, Veroljub Stevanović, einen Empfang veranstaltet hat.

Man hat dabei mehrere Projekte im Bereich der Wasser- und Energiewirtschaft sowie das Projekt zur Entwicklung des Geoinformationssystems besprochen, die mit Hilfe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Kragujevac zu realisieren sind.

Die Direktorin der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Belgrad, Elke Helstern, betonte, dass die Realisierung des Wasserversorgungsprojekts fast zu Ende gekommen ist, und kündigte den Bau der Ozonanlage an.

Das Unternehmen "Energetika" aus Kragujevac, dem 7 Mio. Euro für den effizienteren Energieverbrauch zur Verfügung gestellt werden sollen, hat fast alle Vorbereitungen getroffen und soll heute in Belgrad einen Vertrag mit Lieferanten unterzeichnen.

Der Direktor der GTZ in Serbien, Uwe Stumpf, meint, Kragujevac sei ein leuchtendes Beispiel, wenn es um Umsetzung des GTZ-Projekts geht - Daten des Geoinformationssystems für den Kataster und das Landmanagement, das in weiteren vier Städten in Serbien realisiert wird.

Nach der Realisierung des Projekts können alle Bürger und Investoren den Stadtplan und freie Parzellen auf einem Ort ansehen.

Demnächst soll das Projekt zur Einziehung der Vermögenssteuer mit Hilfe von GIS realisiert werden. Die Stadt Kragujevac ist für die Erstellung einer Unterstudie der Vorteile der Einführung des Geoinformationssystems.

Die Gäste aus Deutschland besuchten die Stauseen "Gruža" und"Eneregetika".

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