Gründungskapital der Moskauer Bank in Serbien - 15 Mio. Euro
Mittwoch, 02.04.2008.
10:33
Die Moskauer Bank (Bank of Moscow) wird in folgenden Tagen das Gründungskapital von 15 Mio. Euro einzahlen, um 5 Mio. Euro mehr als die Zentralbank erfordert. Es handelt sich um einen der letzten Schritte, bevor man die Genehmigung zur Ausübung der geschäftlichen Tätigkeit von der Zentralbank Serbiens beantragt.
Den Vorstand der Bank, die ihre Tätigkeit in Serbien unter dem Namen "Moskovska banka a.d. - Beograd" ausüben wirde, bilden Andrei Borodin, Vositzender der Moskauer Bank, zwei stellvertretende Vorsitzenden Aleksej Sitnikovi und Pavel Gorbačević, Investmentbankier Mario Frleta und Direktor von "Citadel" Milutin Nikolić.
Die Moskauer Bank in Serbien werde das Hauptgewicht auf Retail-Geschäfte und Zusammenarbeit mit Unternehmen legen, erklärte Andrei Milutin Nikolić, Leiter der Presseabteilung für Belgrader Fernsehsender B92. Willkommen sind exportorientierte Unternehmen, die Vorteile des CEFTA-Abkommens nutzen.
Der serbische Banksektor hat eine gute Perspektive und sei sehr attraktiv für Investoren, glauben Vertreter der Moskauer Bank und weisen auf die starke Konkurrenz hin.
Nach inoffiziellen Informationen von B92, dass die Moskauer Bank in folgenden zwei Wochen die Genehmigung zur Ausübung ihrer Tätigkeit von der Zentralbank beantragen wird. Die Zentralbank soll die Entscheidung innerhalb von 30 Tagen treffen. Nach der Erteilung der Genehmigung und Eintragung in das Handelsregister kann die Moskauer Bank Verträge mit ihren ersten Kunden in Serbien abschließen.
Die Moskauer Bank hat lange versucht, den Markt in Serbien durch Übernahme der Bank "Agrobanka" zu erschließen. Man gab aber diesen Plan im Januar dieses Jahres auf, obwohl die Zentralbank die Transkation bewilligt hat.
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