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Gehaltserhöhung im öffentlichen Sektor im Januar, Beschäftigungsverbot bis Ende 2017 - Regierung plant Haushaltsverschuldung von 858,8 Mrd. Dinar

Quelle: Beta Sonntag, 04.12.2016. 23:59
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Podeli
(FotoNonwarit/shutterstock.co)
Beschäftigte in einem Teil des öffentlichen Sektors in Serbien können mit einer Gehaltserhöhung im Januar 2017 rechnen. Der Beschäftigungsverbot für den öffentlichen Sektor wird bis Ende 2017 in Kraft bleiben, heißt es in den vorgeschlagenen Änderungen des Gesetzes über Haushaltssystem, das auf die Tagesordnung des serbischen Parlaments dringend gestzt wurde.

Um 5% sollten, diesem Vorschlag zufolge, die Gehälter für Beschäftigte bei der Polizei, dem Militär, für Mitarbeiter in der Justiz, Forschungsindsituten, Kultureinrichtungen und im Sozial- und Gesundheitswesen erhöht werden.

Beschäftigte in Kindertagesstätten können mit einer Gehaltserhöhung um 6% rechnen, genauso wie Lehrere in Grund- und Sekundärschulen und Mitarbeiter in Schülerinternaten. Eine Gehaltserhöhung um 3% wird für Beschäftigte im Hochschulwesen gepalnt.



Erwähnte Änderungen des Gesetzes über Haushaltssystem sehen eine Rentenerhöhung um 1,5% im Januar 2017. Greechtfertigt wird die geplante Renten- und Gehaltserhöhung durch viel beesere ERgebnisse der Haushaltskonsolidierung, als erwartet,

Für die geplanten Renten- und Gehaltserhöhung 2017 werden zusätzlcihe 18 Milliarden Dinar im Budget benötigt.

Die Regierung schlug außerdem vor, den im Dezember 2013 eingeführte Beschäftigungsverbot im öffentlichen Sektor bis Ende 2017 zu verlängern, weil die kontrollierte Beschäftigung zur Haushaltskonsolidierung beiträgt.
Regierung plang Haushaltsverschuldung 2017, maximal 858,8 Milliarden Dinar

Die Regierung Serbiens hat vor, sich mit rund 858,8 Milliarden Dianr 2017 zu verschulden, um das Haushaltsdefizit zu finanzieren und von einheimischen und ausländischen Banken aufgenommene Kredit für die direkte und indirekte Verpflichtungen des Staates zurückzuzahlen. Für 2016 wurden max. 662 Milliarden Dinar geplant.

Darlehen der internationalen Kreditinstitute und von ausländischen Regierungen dürfen, laut diesem Vorschlag, die Marke von 150,2 Milliarden Dinar nicht übertreffen.

Durch Ausgabe von Wertpapieren am einheimischen Markt sollte sich der Staat mit rund 583,5 Milliarden Dinar verschulden (2016 lag das Maximum bei 450 Milliarden). Durch Verkauf von Eurobond am internationalen Markt sollten weitere 124,5 Miliarden Dinar (122,5 Milliarden 2016) gesichert werden.
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