Frist für den Erwerb der Ausschreibungsunterlagen der Kabelfabrik in Jagodina verlängert bis 24. März
Freitag, 21.03.2008.
11:40
Die Agentur für Privatisierung hat die Frist für den Erwerb der Ausschreibungsunterlagen für die Kabelfabrik "Industrija kablova" in Jagodina bis Montag, dem 24. März verlängert, erklärte der Gewerkschaftschef und Mitglied der Ausschreibungskommission, Dragan Rajić.
100% des gesellschaftlichen Kapitals in der Kabelfabrik wurden am 31. Januar zum Verkauf ausgeschrieben, fast vier Jahre nach dem Anfang der Umstrukturierung des Unternehmens. Verbindliche Angebote sollen spätestens bis 25. April dieses Jahres eingereicht werden, erklärte die Agentur für Privatisierung.
Einige ausländische Unternehmen, unter denen fünf aus Russland und Weißrussland, forderten bisher, laut Rajić, die Ausschreibungsunterlagen an.
Willkommen sind Hersteller von isoliertem Draht oder Kabeln , die mindestens drei Jahren in diesem Sektor tätig sind und im Vorjahr einen Umsatz über 65 Mio. Euro gemacht hatten. In Frage kommen auch Investoren mit Aktiva über 100 Mio. Euro 2007.
Die Gewerkschaft und Geschäftsleitung der Kabelfabrik bestehen darauf, dass das Produktionsprogramm in den nächsten fünf Jahren unverändert bleibt sowie dass es keine Kündigungen in folgenden zwei Jahren gibt. Überschüssige Arbeiter können nur gegen eine Abfindung im Wert von mindestens 300 Euro pro Beschäftigungsjahr entlassen werden. Der Käufer muss sich zu Investitionen im Wert von 30 Mio. Euro verpflichten.
2.000 Beschäftigte haben seit dem Anfang der Umstrukturierung am 27. Mai 2004 freiwillig gekündigt, so dass es derzeit insgesamt 3.000 Mitarbeiter gibt.
Die Kabelfabrik schuldet rund 100 Mio. Dinar, davon 27 Mio. seinen Beschäftigten
Industrija Kablova a.d. Jagodina
Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.

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