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Chinesen kaufen ein deutsches Unternehmen wöchentlich

Quelle: N1 Dienstag, 25.10.2016. 15:31
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Podeli

(Fotoisak55/shutterstock.com)
Seit dem Januar dieses Jahres kauften Chinesische Investoren ein Unternehmen in Deutschland pro Woche, berichtet Wall Street Journal.

Diese Tatsache ist wohl auch der Grund, warum das deutsche Wirtschaftsministerium am Montag (24. Oktober 2016) die am 8. September erteilte Unbedenklichkeitsbescheinigung zum Verkauf des deutschen Chipherstellers Aixtron SE an ein chinesisches Unternehmen widerrufen hat und die Übernahmepläne der Chinesen unter Lupe nehmen will. Es handelt sich um die Übernahme im Wert von 670 Mio. EUR seitens der deutschen Sparte des chinesischen Investmentfonds Grand Chip Investment.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel widerrief die am 8. September erteilte Unbedenklichkeitsbescheinigung und will die Übernahmepläne nochmals unter die Lupe nehmen lassen.

Nach der Nachricht über die Rückzug der Genehmifung, ohne offizielle Begründung, gingen die Aktien von Aixtron um 7,8% zurück.

Es wird geglaubt, dass Chinesen in den ersten neun Monaten dieses Jahres rund 11 Mrd. USD für deutsche Unternehmen ausgegeben haben. Zu den größten chinesischen Übernahmen im Technologiesektor gehört der Verkauf des deutschen Roboterherstellers Kuka AG, Zulieferer der Automobil- und Luftfahrtindustrie an die chinesische Midea Group.

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