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Chinas Markt offen für Lamm- und Rindfleisch aus Serbien - Drei Unternehmen erhalten Zertifikate

Quelle: Tanjug Montag, 24.10.2016. 14:07
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Serbien habe notwendige Zertifikate für die Ausfuhr von Lamm- und Rindfleisch nach China erhalten, verfüge aber noch nicht über genug Vieh dafür, erklärte der Landwirtschaftsminister Branislav Nedimovic am Sonntag (23. Oktober 2016).

Die Vereinbarung über Zusammenarbeit sei von offiziellen Vertretern Chinas und Serbiens noch 2015 unterzeichnet worde, was, laut seinen Worten, die Übereinstimmung der Verfahren ermöglicht habe, um die entsprechende Qualität und hygienische Sicherheit von Fleisch für den Export nach China zu sichern.

Wir haben auf diese Weise unseren Produzenten und Verarbeitern ermöglicht, Rind- und Lammfleisch in unbegrenzten Mengen nach China auszuführen - sagte der Minister in einer Sendung von TV Pink.

In Serbien gebe es derzeit nicht genug Lämmer und Schafe, aber es sei sehr wichtig diesen Markt für unsere Fleischindustrie zu erschließen, sagte der Minister. Unsere Landwirte und der Staat sollten jetzt diese Möglichkeit nutzen. Er erinnert daran, dass vor 10 Jahren, als Serbien das Freihandelsabkommen mit Russland unterzeichnet habe, wir auch nicht über genug Obstplantagen verfügt hätten. Die Möglichkeit, in diesen riesengroßen Markt einzusteigen, hat zur Erweiterung der mit verschiedenen Obstsorten bebaute Fläche geführt, und unsere Obstexporte nehmen von Jahr zu Jahr zu.


Das Zertifikat mit Chinesen sei am Freitag unterzeichnet worden, für drei Unternehmen aus Serbien - zwei aus der Vojvodina und eines in Zentralserbien, erklärte der Minister.

Staatseigenes Ackerland ist profitabel

Es gebe mehrere Probleme in der Landwirtschaft, gesteht Nedimovic, wie z.B. die unentsprechende Nutzung des staatseigenen Ackerlandes. Dem Ministerium sei, laut seinen Worten, gelungen, Kommunen zur Verpachtung des Ackerlandes zu zwingen.

- Wir haben in diesem Jahr "neue" 120.000 ha geboten. Die Idee ist, weitere 120.000 ha im nächsten Jahr hinzufügen. Die Haushaltseinnahmen sind dadurch um 25 Mio. EUR gestiegen. Diese Finanzmittel werden in die Landwirtschaft reinvestiert - so Nedimovic.

Man müsse in Serbien die Entwicklung der verarbeitenden Industrie fördern und Herstellern die Möglichkeiten für die Vermarktung ihrer Produkte verbessern.

- Obst und Gemüse aus Serbien werden vorwiegend in die Europäische Länder ausgeführt, wo sie in teuerere Fertigprodukte verarbeitet werden. Wir möchten, dass unsere Hersteller davon mehr profitieren - unterstrich Nedimovic.

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