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Drei angesehene Omnibusunternehmen interessiert an "Lasta" - "Kavim", "Keolis" und "Arriva"

Quelle: Tanjug Dienstag, 04.03.2008. 13:52
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Der Generaldirektor von "Lasta" Velibor Sovrović bestätigte, dass Unternehmen "Kavim" aus Israel, "Kelios" aus Frankreich und "Arriva" aus London an angebotenen 64,4% des Aktienkapitals des serbischen Omnibusunternehmens interessiert sind.

- Diese drei Unternehmen haben das sogenannte Date-Room von "Lasta" sowie das Auskunftzimmer in der Agentur für Privatisierung besucht, erklärte Sovrović.

Die erwähnten Unternehmen haben Ausschreibungsunterlagen von "Lasta" gekauft, sagte er und fügte hinzu, ihm sei nicht bekannt, ob sie verbindliche Angebote innerhalb der festgesetzten Frist bzw. bis 4. April einreichen werden.

- Ich bin mit der Größe und Kraft der Interssenten äußerst zufrieden. Sie könnten seriöse Strategiepartner der serbischen Transportwirtschaft werden - erklärte Sovrović und betonte, dass es um drei angesehene multinationale Gesellschaften geht.

Zwei größere Unternehmen "Arriva" und "Kelios" verfügen über mehr als 20.000 Busse. Sie beschäftigen mehr als 30.000 Mitarbeiter in mindestens 10 Ländern.

Das isrealische Unternehmen "Kavim" hat wie die französische Gesellschaft "Veolia-Transport" schon mehrmals an der Privatisierung serbischer Omnibusunternehmen teilgenommen und inzwischen einige ganz oder teilweise übernommen: "Sandžaktrans" (Eigentümer), "Autoprevoz" aus Čačak und "Jedinstvo" aus Vranje (Mehrheitsaktionär).

"Kavim" ist nicht nur das größte private Omnibusunternehmen in Israel. Es beteiligt sich an der größten israelischen Busfabrik - "Merkavim". Das Unternehmen hat bereits Interesse für die serbische Busfabrik "Ikarbus" gezeigt. Gelingt es ihnen nicht, "Ikarbus" zu übernehmen, sind sie sogar bereit, eine neue Busfabrik in Serbien zu eröffnen.

Die Gesellschaft "Veolia - Transport" hat das Omnibusunternehmen "Litas" aus Požarevac gekauft.

Wie wertvoll die Anwesenheit dieses Unternehmens für die serbische Transportwirtschaft ist, illustriert die Angabe, dass die Gesellschaft 350 Omnibusunternehmen in der ganzen Welt betreibt, über mehr als 35.000 Busse verfügt, die U-Bahn in Stockholm, das Straßenbahnverkehr in Barcelona und mehr als 50 Schiffe besitzt.

Der seriöseste Käufer unter einheimischen Interessenten ist sicher Mile Jerković, Geschäftsmann aus der Vojvodina, der bereits einige Transportunternehmen übernommen hat: "Sremekspres" aus Sremska Mitrovica, "Severtrans" aus Sombor, "Autosaobraćaj 7. juli" aus Šabac, "Topolatrans" aus Bačka Topola, "Autobanat" aus Zrenjanin...

"Lasta" wurde am 16. November 2007 zum Verkauf ausgeschrieben. Angebote sollten ursprünglich bis 8. Februar 2008 eingereicht werden, die Agentur hat die Frist zunächst bis 7. März und dann bis 4. April verschoben.

In Frage kommen Anbieter, die im Transportsektor mindestens drei letzte Jahre tätig sind, über mindestens 250 Busse im Vorjahr verfügt und einen Umsatz über 150 Mio. Euro 2006 gemacht.

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