Mirko Kovač behauptet, Kaufpreis für "RTB Bor" bezahlen zu können
Mittwoch, 27.02.2008.
11:24
(Mirko Kovač)
Die Forderung des österreichischen Unternehmens "A-Tec" nach der Verlängerung der Frist für die Zahlung des Kaufpreíses für die Kupferholding RTB Bor bis 4. April löste den Alarm aus. Die neueste Entwicklungen erinnern unausweichlich an den letzten Privatisierungsversuch, als es sich herausgestellt hatte, dass das erstrangierte rumänische Unternehmen "Cuprom" über angebotene 400 Mio. US-Dollar nicht verfügt.
Wiederholt sich das Szenario mit "Cuprom", können die Verhandlungen mit dem zweitrangierten Anbieter aufgenommen werden. Es handelt sich um das russische Unternehmen SMR (ansonsten Teil von "Basic element" des russischen Milliardärs Oleg Deripaska), das 96 Mio. US-Dollar weniger als sein österreichischer Konkurrent angeboten hat. Im Unterschied zur ersten Ausschreibung der Staat diese Möglichkeit am Anfang vor. Zuständige in "A-Tec" behaupten, dass es keinen Grund für Sorge gibt.
- Wie wir noch früher erklärt haben - die Gelder sind verschaffen und "A-Tec" kann die ganze Summe problemlos zahlen - sagte Dr. Mirko Kovač, Vorstandsvorsitzende des österreichischen Unternehmens und wiederholte, dass ein Teil der Summe in bar und der Rest durch Kredite gezahlt werden soll. Die Höhe des Kreditbetrags und die Identität der Bank, die ihn in dieser Transaktion unterstützen wird, wollte er nicht bekannt geben.
- Die Transaktion ist noch nicht zu Ende geführt und wir dürfen ihre Details nicht veröffentlichen - hob der Vorsitzende von "A-Tec" hervor.
- Nach dem Abschluss der Transaktion werden wir alle Details veröffentlichen, bitten aber um Verständnis für die notwendige Diskretion in diesem Moment,
Die Agentur für Privatisierung verschob die Frist für die Zahlung des Kaufpreises auf den 4. April aber nur unter Bedingung, dass ein Teil der Summe - 150 Mio. US-Dollar - bis Freitag, den 29. Februar eingezahlt wird. Gelingt das dem österreichischen Unternehmen nicht, wird die ganze Summe von 466 Mio. US-Dollar am 14. März fällig. Österreichisches Unternehmen "A-Tec" und russisches SMR reichten die einzigen verbindlichen Angebote für die serbische Kupferholding "RTB Bor" ein. Sie werden aufgrund des angebotenen Kaufpreises rangiert. Das war das einzige Kriterium nach Ausschreibungsbedingungen.
Der zweitrangierte Anbieter, SMR, protestierte gleich nach der Eröffnung der Angebote und behauptete, dass sein Angebot besser sei. "A-Tec" bot nämlich 466 Mio. US-Dollar für das Vermögen der Kupferholding und noch 180,4 Mio. US-Dollar für Investitionen. SMR war bereit 370 Mio. für das Vermögen zu zahlen und weitere 414 Mio. zu investieren. "A-Tec" hat erst später, bei der Verhandlungen mit dem Staat die Summe für Investitionen auf 230 Mio. US-Dollar erhoben.

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