Vorschlag für Abfindungszahlung an Beschäftigte in der Kupferholding "RTB Bor"
Montag, 18.02.2008.
84:3
Der designierte Generaldirektor der Kupferholding "RTB Bor", Miodrag Conić, teilte mit, dass das Ministerium für Wirtschaft nach dem Verkauf des Unternehmens das Protokoll über die Abfindungszahlung an Beschäftigte zurückgezogen hat.
Er wies darauf hin, dass Vertreter der Regierung Serbiens und der Gewerkschaften "kein Abkommen über die Auszahlung der Abfindungen in Höhe von 200 Euro für jedes Beschäftigungsjahr, sondern nur einen Vorschlag unterzeichnet haben, der keine Rechtskraft hat" und "den das Ministerium jetzt zurückziehen will".
- Das Dokument ist nicht rechtskräftig. Ich glaube, es sollte nur beweisen, dass sich die Vertreter der Gewerkschaften bei einem Treffen im Ministerium für Wirtschaft mit dem Vorschlag bekannt gemacht und ihn nicht abgelehnt haben - sagte Conić.
Rund zehn tausend ehemalige und in Ruhestand getretene Arbeiter der Kupferholding in Bor sind aber überzeugt, dass sie Recht auf die Abfindungen haben. Sie haben deshalb heftige Proteste in Bor und Majdanpek organisiert und den Eingang in das Unternehmen gesperrt. Sie warfen Gewerkschaften sowie Conić vor, nicht auf der verbindliche Abindungszahlung an ehemalige Beschäftigte und Rentner der Kupferholding bestanden zu haben.
- Die Geschäftsleitung von "RTB Bor" hat nichts gegen die Realisierung der Ansprüche ehemaliger Beschäftigte und Rentner aufgrund des Arbeitsrechts - erklärte Conić.

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