Entscheidung über das Privatisierungsmodell für Prva petoletka bis 20. Februar
Samstag, 16.02.2008.
12:47

Das Modell, nach dem die Holdinggesellschaft "Prva petoletka" aus Trstenik zu privatisieren ist, soll spätestens bis 20. Februar festgesetzt werden, wenn man sich mit interessierten Käufern im Ministerium für Wirtschaft und regionale Entwicklung treffen soll.
Der stellvertretende Direktor von "Prva petoletka" Radomir Milić erklärt, dass man sich darüber an einem Treffen mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums im Januar dieses Jahres geeinigt hat. Damals wurden, nämlich, drei mögliche Szenarios für die Privatisierung der Holding definiert.
- Es wurde vereinbart, dass am Anfang das ganze Unternehmen zum Verkauf angeboten wird. In Hinsicht darauf, dass man keine Zeit zu verlieren hat, könnte vor der Ausschreibung ein festes Abkommen mit dem potenziellen Käufer getroffen werden, um eventuellen Mißerfolg zu vermeiden - hob Milić hervor.
"Prva petoletka" verhandelt, laut ihm, bereits mit potenziellen Käufern. Auf die Frage, ob es sich um das Konsortium "Rosoboronexport" handelt, das bereits früher großes Interesse für diese Fabrik gezeigt hat, antwortete er, dass es um ein rekonstruiertes Konsoritum russischer Firmen geht.
- Falls die Verhandlungen über den Verkauf des ganzen Unternehmens scheitern, sind wir bereit, uns auf jene Käufer zu orientieren, die für die Gruppen der verwandten Gesellschaften von "Prva petoletka" interessiert sind. Der Verkauf der Gesellschaften nach Gruppen stellt das zweite Privatisierungsmodell dar. Die schlechteste Variante, die aber in Frage kommt, ist der Verkauf der einzelnen Gesellschaften bzw. Fabriken. "Prva petoletka" muss dann in Zusammenarbeit mit dem Privatisierungsberater entscheiden, auf welche Weise sie zu privatisieren sind - durch Ausschreibung oder Versteigerung. Das Wirtschaftsministerium hat sich bereits mit potenziellen Käufern getroffen. Das definitive Abkommen soll bis 20. Februar getroffen werden. Erst dann werden wir mit Gewissheit wissen, was für eine Privatisierungsmethode man gewählt hat.
Die Holding "Prva petoletka", die nach der Umsetzung des Versorgungsprogramm für überschüssige Arbeiter im Vorjahr, die Anzahl der Beschäftigten um 1.100 bzw. auf 5.800 gesenkt hat, machte im Vorjahr einen Umsatz von 50 Mio. Euro, um 4% höheren als 2006. Die Holding aus Trstenik hat 60% seiner Produktion auf dem ausländischen Markt abgesetzt. Nach dem Plan für dieses Jahr erwartet man die Steigerung der Produktion und des Exports um 25%. Mitarbeiter von "Prva petoletka", das auf die Herstellung von Hydraulika und Pneumatika spezialisiert ist, verdienen monatlich 210 Euro.

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