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Privatisierung von "Župa" - neuer Eigentümer muss sich zur kontinuierlichen Versorgung mit Chlor verpflichten

Quelle: Tanjug Freitag, 15.02.2008. 83:0
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Podeli

Der Verband für kommunale Wirtschaft der Wirtschaftskammer Serbien ist der Meinung, dass die Regierung Serbiens den neuen Besitzer der Fabrik "Župa" in Kruševac zur kontinuierlichen Produktion und Versorgung von Chlor verpflichten soll, um Folgen des vorschriftswidrigen Transports von Chlor beim Import zu vermeiden.

Der Sekretär des Verbandes, Branimir Ljumović, hebt hervor, dass die Entscheidung über die Form des Eigentumswechsels in "Župa" nur die Regierung Serbiens treffen kann, warnt aber auch, dass der neue Eigentümer durch eine Klausel zur Fortsetzung der Herstellung von Chlor verpflichtet werden soll.

- Das wärem im Interesse aller Bürger und Wasserversorgungsunternehmen in Serbien. "Župa" ist eine strategisch wichtige Fabrik bzw. die einzige, in der Chlor erzeugt wird, - sagte Ljumović an einem Treffen im Wirtschaftskammer Serbien.

Die Produktionskapazitäten der Fabrik in Kruševac können die Nachfrage in Serbien, der Republik Srpska und Montenegro decken. Nach der erfolglosen Privatisierung der Fabrik 2005, als serbische Wasservorsorgungsunternehmen dem Willkür des damaligen Fabrikbesitzers hilflos ausgeliefert waren. Serbien musste damals Chlor aus Bulgarien und Rumänien einführen. Oft wurde dieser gefährliche Stoff vorschriftswidrig transportiert.

- Als gefährlicher Giftstoff unterliegt Chlor einem besonderen gesetzlichen Transportregime. Man hat damals die Behälter mit Chlor mit Kraftfahrzeugen der Bestattungsunternehmen befördert - sagte Ljumović. Die GEsundheit und das Vermögen der Bürger waren auf diese Weise bedroht, hob er hervor und fügte hinzu, dass außer "Župa" kein anderes Unternehmen für die Beförderung von Chlor zertifiziert ist sowie dass diese Fabrik die einzige Tankstelle für Chlor in Serbien betreibt.

- Der Verkauf dieser Fabrik stellt eine strategisch schlechte Entscheidung - mein Ljumović. Er ist der Meinung, dass der Staat die Fortsetzung der kontinuierlichen Produktion von Chlor unterstützen oder eine entsprechende Privatisierungsform finden soll, die den künftigen Besitzer zur ununterbrochenen Herstellung zwingen kann.

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