Zrenjanin benötigt 22,3 Mio. EUR für Kläranlage - Baubeginn erst 2018
- Der bevorstehende Bau einer Kläranlage ist nur eine logische Fortsetzung der Bemühungen der lokalen Behörden, den Bürgern bessere Lebensbedingungen und eine gesündere Umwelt zu sichern - sagt der Bürgermeister Čedomir Janjić und erinnert an die Realisierung noch eines sehr wichtigen infrastrukturellen Projekts in dieser Stadt, einer Wasseraufbereitungsanlage.
Eine Marktforschungsstudie der öffentlich-privaten Partnerschaften im Bereich der Abwasseraufbereitung zeigt, dass keine Kommune bisher Interesse für diese Finanzierungsform für infrastrukturelel Projekte gezeigt hat. Mit Hilfe der Erfahrungen aus der Nachbarschaft (Kroatien und Ungarn) könnte die Stadt an der Bega sehr schnell dieses große Umweltproblem lösen und die EU-Normen für die Abfallentsorgung implementieren, glauben die Experten aus dem CREAM-Verband, spezialisiert auf die Förderung und Unterstützung von öffentlich-privaten Partnerschaften in Serbien.
- Die Kläranlage würde 4 km südöstlich von Zrenjanin, in der Nähe der Bega gebaut werden. Der Bau könnte schon 2018 begnnen. Die notwendige Finanzierung - 22,3 Mio. EUR - sollten durch Spenden der EU (15,5 Mio. EUR), durch Investitionen der Regierung Serbiens (5 Mio. EUR) und der Stadt Zrenjanin (1,8 EUR) gesichert werden - unterstreichen CREAM-Experten. Sie weisen auch darauf hin, dass es um eine wertvolle alternative Energiequelle geht, weil man Schlamm für die Erzeugung von Biogas nutzen kann.
Das größte Risiko der öffentlich-privaten Partnerschaft ist die nachhaltige Finanzierung. Die Investition sollte sich der Stadt und ihrem Partner innerhalb von 30 Jahren lohnen.

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