Eiscreme-Museum eröffnet in New York
Den ersten Becher Eiscreme gibt es schon am Eingang. "Vanille mit Marshmallows und fruchtigen Cornflakes-Kringeln", sagt die Frau am Ticketschalter. "Museum of Ice Cream" steht in großen pinkleuchtenden Neonbuchstaben hinter ihr an der Wand, Eiscreme-Museum.
Neben Kunst zum Thema an der Wand und verschiedenen Kostproben von Eis und anderen Süßigkeiten bietet das Musaum auch internatkive Installationen - etwa ein Becken voller Streusel zum Reinspringen, eine Wippe in Form eines Eislöffels und einen Kakakobrunnen zum Trinken.
"Meine Freundin Maryellis und ich haben das Ganze letzten Sommer eigentlich als Witz gestartet", sagt Manish Vora. "Ich liebe Eis, sie ist eine Eis-Fanatikerin. Wir waren schon in jedem vorstellbaren Eisgeschäft in New York, und auch wenn wir reisen, gehen wir immer in alle Eissalons. Wir lieben es, die Eiskultur der verschiedenen Länder und die Menschen dahinter kennenzulernen."
Finanziert haben Vora und seine Freundin das Museum vor allem mit Sponsoren und Tickets, die im Vorfeld online verkauft wurden. Stolze 18 Dollar (etwa 16 Euro) kostet eine Runde durch die sechs kunterbunten Räume, inklusive Kostproben. Trotzdem sind alle Eintrittskarten bereits ausverkauft. Ende August schließt das Museum wieder. "Wir bereiten das jetzt seit Monaten vor, aber an meiner Liebe zu Eis hat sich nichts verändert", sagt Vora. "In einem Monat werde ich immer noch hier sein, zehn Kilogramm schwerer und immer noch Eis schleckend."

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