Solarflieger schafft Weltumrundung ohne einen Tropfen Treibstoff - 42.000 km in der Luft, ABB unterstützt jeden Schritt
Quelle: eKapija
Dienstag, 26.07.2016.
15:45
Dienstag, 26.07.2016.
15:45
Ein Traum ist für Bertrand Piccard und André Boschberg, die beiden Piloten des Solarflieger „Solar Impulse 2“, und ihr gesamtes Team in Erfüllung gegangen. In 17 Etappen flog "Solar Impulse 2" um die Erde - angetrieben allein durch Solarstrom.
Am frühen Dienstagmorgen landete das Flugzeug in Abu Dhabi und schloss damit die Weltumrundung ab. Mehr als 40.000 Kilometer hat der Flieger zurückgelegt, ausschließlich mit Solarstrom: Gut 17.000 Solarzellen sind auf den Flügeln montiert, die Strom für vier Propeller erzeugen. Batterien dienen als Zwischenspeicher und ermöglichen auch Nachtflüge.
Fans bejubelten und beklatschten den Schweizer nach der Landung in Abu Dhabi. Glückwünsche kamen auch von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. In einem im Internet live übertragenen Gespräch übermittelte er seine "tiefe Bewunderung" für den Flug. "Das ist ein historischer Tag - nicht nur für Sie, sondern für die Menschheit", sagte Ban.
Zwölf Jahre dauerten die Vorbereitungen für die große Reise. Forscher und Ingenieure tüftelten an einem Solarflieger, der erstmals einen Menschen über hunderte Kilometer transportieren sollte.
Solarflugzeuge könnten nur wenig Last transportieren, das werde sich auf absehbare Zeit kaum ändern. "Solar Impulse 2 soll vielmehr die Menschen für die neuen Techniken begeistern. Würden diese überall auf der Welt eingesetzt, könnten wir den fossilen Energieverbrauch sofort halbieren. Und die andere Hälfte können wir zur Hälfte aus erneuerbaren Quellen decken, das restliche Viertel mit Öl und Gas. Das wäre ein akzeptables Maß für die Umwelt", sagte Piccard.
Statt einer schnellen Weltumrundung nahmen sich Piccard und Boschberg an jedem Etappenziel Zeit, um die Technik des Flugzeugs vorzustellen und für ihren Traum einer ressourcenschonenden Gesellschaft zu werben. Das allein erklärt aber noch nicht, warum der Trip insgesamt mehr als ein Jahr dauerte.
Das filigrane Fluggerät, das bei 72 Metern Spannweite auf gerade einmal 2,3 Tonnen Gewicht kommt, ist sehr wetterabhängig. Vor einem Jahr musste das Team in Japan fast einen Monat auf gute Bedingungen warten, damit Andre Borschberg zur längsten und anspruchsvollste Etappe aufbrechen konnte: 8924 Kilometer über den Pazifik bis nach Hawaii. Er stellte dabei mehrere Rekorde auf, unter anderem den längsten Soloflug mit knapp 120 Stunden im Cockpit. Zwar waren dank Autopilot kurze Schlafphasen möglich, trotzdem ist ein derart langer Flug über fast fünf Tage extrem anstrengend.
Am frühen Dienstagmorgen landete das Flugzeug in Abu Dhabi und schloss damit die Weltumrundung ab. Mehr als 40.000 Kilometer hat der Flieger zurückgelegt, ausschließlich mit Solarstrom: Gut 17.000 Solarzellen sind auf den Flügeln montiert, die Strom für vier Propeller erzeugen. Batterien dienen als Zwischenspeicher und ermöglichen auch Nachtflüge.
Fans bejubelten und beklatschten den Schweizer nach der Landung in Abu Dhabi. Glückwünsche kamen auch von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. In einem im Internet live übertragenen Gespräch übermittelte er seine "tiefe Bewunderung" für den Flug. "Das ist ein historischer Tag - nicht nur für Sie, sondern für die Menschheit", sagte Ban.
Zwölf Jahre dauerten die Vorbereitungen für die große Reise. Forscher und Ingenieure tüftelten an einem Solarflieger, der erstmals einen Menschen über hunderte Kilometer transportieren sollte.
Solarflugzeuge könnten nur wenig Last transportieren, das werde sich auf absehbare Zeit kaum ändern. "Solar Impulse 2 soll vielmehr die Menschen für die neuen Techniken begeistern. Würden diese überall auf der Welt eingesetzt, könnten wir den fossilen Energieverbrauch sofort halbieren. Und die andere Hälfte können wir zur Hälfte aus erneuerbaren Quellen decken, das restliche Viertel mit Öl und Gas. Das wäre ein akzeptables Maß für die Umwelt", sagte Piccard.
Statt einer schnellen Weltumrundung nahmen sich Piccard und Boschberg an jedem Etappenziel Zeit, um die Technik des Flugzeugs vorzustellen und für ihren Traum einer ressourcenschonenden Gesellschaft zu werben. Das allein erklärt aber noch nicht, warum der Trip insgesamt mehr als ein Jahr dauerte.
Das filigrane Fluggerät, das bei 72 Metern Spannweite auf gerade einmal 2,3 Tonnen Gewicht kommt, ist sehr wetterabhängig. Vor einem Jahr musste das Team in Japan fast einen Monat auf gute Bedingungen warten, damit Andre Borschberg zur längsten und anspruchsvollste Etappe aufbrechen konnte: 8924 Kilometer über den Pazifik bis nach Hawaii. Er stellte dabei mehrere Rekorde auf, unter anderem den längsten Soloflug mit knapp 120 Stunden im Cockpit. Zwar waren dank Autopilot kurze Schlafphasen möglich, trotzdem ist ein derart langer Flug über fast fünf Tage extrem anstrengend.
Kommentare
Ihr Kommentar
Die wichtigsten Nachrichten
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.
Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno,
uz konsultacije sa našim ekspertima.

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora