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EPS "auf dem Radar" von General Electric - Modernsieirung von mehr als 2,5 GW Kapazitäten notwendig

Quelle: eKapija Montag, 25.07.2016. 17:10
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(FotoMarko Andrejić)
General Electric (GE) ist der Meinung, dass die Elektrizitätswirtschaft Serbien (EPS) in den folgenden Jahren mehr als 2,5 GW Kapazitäten modernisieren sollte, um die Umweltschutznormen der EU zu erfüllen.

Alle Länder in Europa sollten ihre Aktivitäten an die EU-Richtlinie über Industrieemissionen anpassen, was bestimmte Beschränkungen für die Emission aus Schornsteien von Großfeuerungsanlagen erlegt, sagte Gaetano Massara, Direktor von General Electric für den Balkan, gegenüber dem Portal "eKapija".

- Unser Unternehmen ist weltweit führender Anbieter von Technologie der "sauberen Kohle", die in Emissionsgrenzwerte der EU effektiv passt. Wenn es um die Modernisierung der Ausrüstung geht, sind wir der Meinung, dass man modernere Maschinen und die Rationalisierung der Ressourcen in den meisten Kohle- und Lignitbergwerken im Westbalkan benötigt, um effizienter und rentabler zu werden, und preiswertere Quellen für die wettbewerbsfähige Stromrpoduktion zu sichern - unterstreicht Massara.


Diversifizierung von Quellen als Voraussetzung für Energiestabilität

Beim Besuch einer Gruppe von Journalisten aus Ex-Jugoslawien im Kraftwerkblock RDK-8 in Karslruhe wurden die Bedeutung und Perspektiven von fossilen Brennstoffen, oder genauer gesagt von Kohle in der kommenden Zeit mit Vertretern von General Electric, des deutschen stromanbieters EnBW und anderen Energieexperten erörtert.


Eine Energiemischung sei notwendig, um die wachsende Nachfrage weltweit zu decken. Fossille Brennstoffe werden einen 60-prozentigen Anteil behalten und für die Stabilittä der Energieversorgung erforderlich bleiben. Erneuerbare Energien stellen dabei das am schnellsten wachsende Segment. Die Prognosen für den internationalen Energiemarkt weisen auf die erhebliche Erweiterung der Bestehenden Kapazitäten in Segmenten Kohle und Kernenergie bis 2025 hin. Mit Vorkommen von fast 900 Milliarden Tonnen bleibt Kohle ein wesentlicher Bestandteil des Energiemixes, unabhängig und erreichbare Mittel für die Energieproduktion und Versorgungssicherheit, sagte man am Ende des Treffens.

(Gaetano Masara)

- Der größte Teil der Westbalkanländer ist in der Energieproduktion stark von Kohle abhängig, verfügt aber auch über ausreichende einheimische Kohle- und Lignitvorkommen für die ukunft. Wir sind der Meinung, dass die Diversifizierung von Energiequellen notwendig für die Energiestabilität eines Landes ist. Um eine wettbewerbsfähige Energieproduktion zu sichern, muss sich der Staat auf intern verfügbare und deshalb preiswertere Quellen orientieren - erklärt Gaetano Masara.

Ante Ramljak, Direktor des Unternehmens Texo Management mit Sitz in Zagreb und der ehemalige Berater des kroatischen Energieministes, ist auch der Meinung, dass jedes Land Strom aus mehreren Energiequelle erzeugen sollte.

- Es handelt sich nicht um eine Alternative, eine oder andere Quelle zu haben. Ich bin der Meinung, dass sie, wenn möglich, die dritte Option haben sollten. Wenn man sich auf nur eine Quelle verlässt, muss man potenzielel Marktverzerrungen befürchtet, weil er keine andere möglichkeit für die Energieversorgung hat. Ein entsprechendes Energiemix ist deshalb erwünscht, auch wegen der Preise - wenn man die Preise von Kohle und Gas in den letzten zehn Jahren analyisiert, ist es klar, das sie in einer Korrelation stehen - sagte Ramljak und wies darauf hin, dass Kohle dank der Anwendung von modernen Technologien nicht so großer Umweltverschmutzer wie früher ist und als Energiequelle eine der akzeptablen Optionen, die man überlegen sollte.

GE will am Vergabeverfahren für die Überholung von TENT teilnehmen

Beide Gäste von "eKapija" sind einverstanden darüber, dass die Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie über Industrieemissionen die Einstellung der Produktion in veralteten Kohlekraftwerken auf dem Balkan einschließt, die weder modernisiert, noch angebaut werden können, bzw. in Weise dass man die erforderte Stufe der Effizienz und des Umweltschutzes erreicht.

- Übrige Kohlekraftwerke, deren Überleben rentabel und ökologisch akzeptabel ist, müssen an die relevanten EU-Normen für die Emission angepasst werden. Man muss in anwendbare Lösungen für die Kontrolle und Reduzierung der Emision von Abgassn investieren - glaubt Massara.

Die Elektrizitätswirtschaft Serbiens gehört zu den wichtigsten Kunden von General Electric in Serbien und der Region, sagte Massara und kündigte die Teilnahme von GE an einem Vergabeverfahren für die gründliche Überholung des Kohlekraftwerks in Obrenovac TENT an.

- Wir verfolgen alle Aktivitäten von EPS und nehmen an allen relevanten Projekten teil. Die gründliche Überholung, Rekonstruktionen, Reparautren, Erweiterungen und Modernisierung sind zweifellos auf dem Radar von GE, wenn es um die Teilnahme an Projekte von EPS geht - so Massara am Ende.

Marko Andrejić

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