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EBRD: Das sind unsere Pläne für Serbien

Quelle: Tanjug Mittwoch, 13.07.2016. 17:42
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Podeli

(Daniel Berg)

Der EBRD-Direktor für Serbien, Daniel Berg, bezeichnete den jüngsten Besuch der Vorstandsmitlieder der EBRD in Serbien als sehr erfolgreich.

Sie hätten sehr viel über dieses Land gelernt, was von großer Bedeutung für seine Entwicklung sei, sagte Berg. Der Vorstand entscheide, laut seinen Worten, über alle Projekte der Bank, und sie müssen die EBRD-Strategie für Serbien unterstützen.

- Wir haben sehr viel über Serbien während des dreitägigen, sehr intensiven Besuchs. Der Besuch ist sehr wichtig für unsere weitere Arbeit in Serbien, weil der EBRD-Vorstand über alle Aktivitäten des Büros in Serbien entscheidet. Wir schlagen Projekte vor, und sie erörtern und bewilligen sie - sagte Berg und erinnerte daran, dass 10 von insgesamt 23 EBRD-Direktoren zu Besuch in Serbien waren sowie dass sie 35 von insgesamt 65 EBRD-Aktionäre im Vorstand vertreten.

Vorstandsmitglieder kommen jede drei bis vier Jahre zu Besuch, und sie kamen diesmal in Serbien nach einer Pause von vier Jahren.

Ihre Aufgabe ist, sich möglichst viel mit einem Land bekannt zu machen. Nach dem Besuch gibt es weder formelle Schlussfolgerungen, wie nach dem Besuch der IWF-Mission, noch eine gemeinsame Erklärung.

Vorstandsmitglieder werden die Geschäftsleitung der Bank und andere vorstandsmitglieder über ihre Eindrücke und Schlussfolgerungen informieren. Das Büro in Serbien hofft auf die bessere Implementierung der Strategie für Serbien nach dem Besuch.

- Wir möchten, dass sie begreifen, welche EBRD-Projekte am vorteilhafsten für Serbien sind. Wir möchten ihnen möglichst viel zeigen, damit sie unsere Strategie für Serbien unterstützen. Es wäre besser, wenn sie noch länger in Serbien bleiben konnten, um sich mit möglichst viel Projekten bekannt zu machen und möglichst viel Naturschönheiten zu sehen. Ich finden den Besuch sehr erfolgreich - so Berg.

In Hinsicht darauf, dass die Direktoren möglichst viel sehen wollten, haben sie sich in drei Tagen mit dem Premier Aleksandar Vučić, serbischen Ministern, Botschaftern, Vertretern von anderen internationalen Kreditinstituten, Nichtregierungsorganisatioenn u.a. getroffen.

Die EBRD habe 2015 480 Mio. EUR in Projekte in Serbien investiert, erinnerte Berg. Es handele sich um rund fünf Prozente aller Aktivitäten der EBRD, unterstrich Berg.

Die Bank hat bisher 4,2 Milliarden EUR in Serbien investiert, rund 2,3 Milliarden davon entfallen auf das aktive Protfolio. Eine Hälfte im privten, und andere im öffentlichen Sektor.

- Zu den wichtigsten Projekten, an denen wir arbeiten werden, sind die zusätzliche Finanzierung des Banksektors, als Fördermaßnahme für Klein- und Mittelstandsunternehmen, ferner die Teilnahme an großen infrastrukturellen Projekten und Privatisierungen wie die Deponie in Vinca (Belgrad), der Flughafen Belgrad und die Telekom Srbije, durch parallele Finanzierung mit mittelgroßen und großen Investoren", sagte Berg und fügte hinzu, dass alle diese Fragen während des Besuchs der Vorstandsmitglieder in Belgrad besprochen worden seien.

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