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Tierseuche in Südserbien unter Kontrolle - 465 infizierte Rinder vernichtet, zu früh für die Schadensbewertung

Quelle: eKapija Freitag, 01.07.2016. 11:20
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(FotoPatrik Jech/shutterstock.com)
Dragan Glamočić, Berater des serbischen Premiers, gab am Donnerstag, 30. Juni 2016 bekannt, dass die Lumpy-skin-Krankheit in Serbien unter Kontrolle sei, warnte aber auch, dass die Situation noch immer sehr seriös sei. Bisher seien, laut seinen Worten, rund 465 infizierte Rinder vernichtet worden. Der Verdacht auf eine Infektion bestehe derzeit für rund 70 Rinder, erklärte er an einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer Serbien, wo eine gemeinsame Sitzung der interessierten Gruppen und der zuständigen Institutionen stattfand. Die Tierseuche sei in 12 Gemeinden bzw. in vier Landkreisen entdeckt worden, sagte er.

- Die Seuche ist unter Kontrolle, sie hat sich nicht in andere Teile Serbiens verbreitet. Das ist eien gute Nachricht - sagte Glamočić. - Mobile Teams der Veterinärmedizinischen Behörde sind vor Ort und impfen Rinder sowohl in verseuchten, als auch in gefährdeten Gebieten sowie auf großen Farmen, wie die Farm des Landwirtschaftsunternehmens PKB - fügte er hinzu.

Die Situation ist ernst und bleibt so, bis die Impfung auf dem ganzen Territorium vollende ist. Die Immunität entsteht 10-15 Tage nach der Impfung.

- Der Gesamtbestand an Rindern in Serbien beläuft sich derzeit auf 950.000 Tiere. 450.000 sind Milchkühe. Bisher wurden 532 kranke Rinder entdeckt, und 465 vernichtet. Ihre Besitzer wurden sofort entschädigt. Die Tierseuche ist lokalisiert und verbreitet sich nicht mehr, aber es ist noch zu früh für Prognosen - sagte Nenad Budimović, Vorsitzender des Verbandes für Landwirtschaft der Wirtschaftskammer Serbien gegenüber dem Wirtschaftsportal "eKapija".
Die Rinderseuche könne einen großen Schaden in der Produktion von Milch und Rindfleisch verursachen, aber es sei noch zu früh, um den Schaden zu bewerten, so Budimović. Am wichtigsten sei es, laut seinen Worten, das Bewußtsein von Landwirten für die Bedeutung aller präventiven Maßnahmen zu stärken, Tiertransporte verhindern und eine kompromisslose Desinfektion durchzuführen.

Während Rinderhalter in Südserbien gegen diese Tierseuche kämpfen, erwartet das Schlacht- und Fleischunternehmen "Mitros" mit Sitz in Sremska Mitrovica die Exportgenehmigung für Russland. Das Unternehmen im Besitz der österreichischen Holding Gerlingenr nahm die Produktion vor zwei Monaten auf. Seitdem wurden bereits 500 t Fleisch auf den serbischen und montenegrinischen Markt gebracht.

M.A.
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