Landwirte warten ungedulding auf Fördermittel aus dem IPARD-Programm - Ministerium kündigt Wettbewerb an, Fachleute misstraiusch
Montag, 20.06.2016.
16:34
Die erste IPARD-Mission war vom 23. Mai bis 1. Juni 2016 zu Besuch in Serbien, um die Bereitschaft des Systems für die Implementierung des Instruments für die Heranführungshilfe im Bereich der ländlichen Entwiclung (IPARD) zu prüfen, auf Antrag des Landwirtschaftsministeriums Serbiens gegeünber der Europäischen Kommission aus dem Dezember 2015. Die Revision hat sich auf das Vorhandensein einer angemessenen Rechtsgrundlage konzentriert, sowie auf technische Bedingungen und die Bereitschaft des Verwaltungsapparats für die bevorstehenden Prozesse.
Die Europäische Kommission wird entscheiden, ob die Bedingungen für die Nutzung von Fördermitteln im Rahmen des IPARD-Programms erfüllt sind, oder, wenn nicht, was man noch zu tun hat, erfährt das Wirtschaftsportal "eKapija" im Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz.
- Wenn die Struktur, die für die Implementierung des IPARD-Programms akkreditiert wird, wird man uns 175 Mio. EUR zur Verfügung stellen. Projekte werden im Einklang mit im nationalen IPARD-Programm definierten Zielen finanziert. Es handelt sich um ein siebenjähriges Budget, das den Zeitraum von 2014 bis 2020 umfasst. Landwirte könnten in diesem Zeitraum mit Budgets nach Kriterien des IPARD-Programms rechnen - Investitionen in das Vermögen der landwirtschaftlichen Familienbetriebe, Investitionen in Verarbeitungsanlagen und Marketing von landwirtschaftlichen Produkten, in Diversifizierung von Landwirtschaftsbetrieben und Geschäftsentwicklung und technische Hilfe - heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.
Für die finanzielle Unterstützung der landwirtschaftlichen Produktion innerhalb von sieben Jahren im Rahmen des IPARD-Programms sind insgesamt 229.970.588 EUR vorgesehen. 175 Mio. EUR davon sind die Fördermittel der EU, und die Republik Serbien wird 54.970.588 EUR selbst investieren. Es handelt sich nicht um Darlehen, sondern um Zuschüsse - Mitfinanzierung. Die Umsetzung des IPARD-Programms wird Raum für intensivere Investitionen in die Landwirtschaft schaffen. Der Staat wird zwischen 75% und 90% der Finanzmittel aus den EU-Fonds für Programme erhalten, die bisher bis zu 100% aus dem Staatshaushalt finanziert wurden, unterstreicht man im Ministerium.
Marko Andrejić
Ministarstvo poljoprivrede, šumarstva i vodoprivrede Republike Srbije
Uprava za agrarna plaćanja Republika Srbija
Poljoprivredni fakultet Beograd

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