Landwirte besorgt über möglichen Einfuhr von Milch - Bleiben Abschöpfungen auch nach 30. Juni in Kraft?
Die angekündigte Abschaffung von Abschöpfungen für Milch hat bereits Besornis unter Landwirten in Serbien hervorgerufen. Zuständige im Landwirtschaftsministerium wissen auch nicht, ob die Abgaben auf Milchimporte auch nach dem 30. Juni 2016 in Kraft bleiben werden, behaupten aber auch, dass sie eine Lösung dafür haben.
Dragiša Čakajac betreibt seit 2008 eine Milchkuhfarm und hat täglich zwischen 100 und 150 Liter Milch an Molkereien geliefert. Acht Jahre später, am Vorabend der Liberalisierung von Milchimporten, überlegt er die Möglichkeit die Farm aufzugeben und seine Kühe zu verkaufen.
- Wenn sie den Import von Milch, wie angekündigt, ab dem 1. Juli liberalisieren, erwartet uns eine sehr schwere Situation - glaubt Čakajac.
Die Abschöpfungen bzw. Abgaben auf Milchimporte wurden eingeführt, um heimische Hersteller zu schützen. Es gibt aber immer mehr Druck aus Brüssel, dass diese Maßnahmen so schnell wie möglich aufgehoben werden. Große Molkereien wie "Imlek" warnen vor unermässlichen negativen Auswirkungen solcher Entscheidungen auf die heimische Produktion. Serbien sollte, ihrer Meinung nach, von den Erfahrungen anderer lernen.
- Wir sollten vor allem das Beispiel unseres Nachbarn Kroatiens bedenken, der völlig unvorbereitet der EU beigetreten ist, vor allem wenn es um den Schutz der heimischen Milchproduktion gibt. Das hat zum enormen Reduzierung des Viehbestands und der Milchproduktion und zugleich zum Rückgang der Kaufpreise geführt - sagt Darko Samardžija aus "Imlek".
Dragiša Čakajac betreibt seit 2008 eine Milchkuhfarm und hat täglich zwischen 100 und 150 Liter Milch an Molkereien geliefert. Acht Jahre später, am Vorabend der Liberalisierung von Milchimporten, überlegt er die Möglichkeit die Farm aufzugeben und seine Kühe zu verkaufen.
- Wenn sie den Import von Milch, wie angekündigt, ab dem 1. Juli liberalisieren, erwartet uns eine sehr schwere Situation - glaubt Čakajac.
Die Abschöpfungen bzw. Abgaben auf Milchimporte wurden eingeführt, um heimische Hersteller zu schützen. Es gibt aber immer mehr Druck aus Brüssel, dass diese Maßnahmen so schnell wie möglich aufgehoben werden. Große Molkereien wie "Imlek" warnen vor unermässlichen negativen Auswirkungen solcher Entscheidungen auf die heimische Produktion. Serbien sollte, ihrer Meinung nach, von den Erfahrungen anderer lernen.
- Wir sollten vor allem das Beispiel unseres Nachbarn Kroatiens bedenken, der völlig unvorbereitet der EU beigetreten ist, vor allem wenn es um den Schutz der heimischen Milchproduktion gibt. Das hat zum enormen Reduzierung des Viehbestands und der Milchproduktion und zugleich zum Rückgang der Kaufpreise geführt - sagt Darko Samardžija aus "Imlek".
Unternehmen
Ministarstvo poljoprivrede, šumarstva i vodoprivrede Republike Srbije
Imlek a.d. Padinska Skela
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