Japan plant unsichtbaren Zug
Japanische Verkehrsplaner machen sich Gedanken um die Gestaltung der Züge der Zukunft und sind auf eine Idee gekommen: Wie wäre es, wenn man den Zug garnicht sehen würde?
2018 könnte der erste Zug dieser Art, von der japanischen Star-Architektin Kazuyo Sejima entworfen, auf die Schiene kommen.
Wie CNN berichtet, könne der Zug aus verschiedenen halb-transparenten und reflektierenden Werkstoffen gefertigt werden. Dadurch füge er sich in die umgebende Landschaft ein.
Der Zug könne "in verschiedenen Landschaften fahren - von den Bergen in Chichibu bis ins Zentrum von Tokio und ich dachte, es wäre schön, wenn er sanft mit seiner Umwelt korreliert", sagt Sejima zu seinem Entwurf.
Die japanische Architektin Kazuyo Sejima erhielt diesen Auftrag von der Seibu-Gruppe, zum hundertjährigen Firmenjubiläum.
Die Seibu-Gruppe betreibt die Seibu-Railways, welche ein Streckennetz von 180 Kilometer zwischen Tokyo und der Präfektur Saitama betreibt. Die Züge des Betreibers sind für ihr hellgelbes Äußeres bekannt, auch wenn bei den neueren Waggons eine blaue und graue Farbgebung vorherrscht. Die Seibu 10000 Züge sind seit 1993 in Betrieb.

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