Erster O-Bus aus Šumadija-Gebiet bald in Belgrad - "MAZ Balkan" nimmt Herstellung von modernen O-Bussen bald auf
Das Unternehmen "MAZ Balkan" mit Sitz in Kragujevac, gegründet vom weißrussischen Kfz-Hersteller MAZ und dem serbischen Unternehmen "Vulović transport", baut schon lange die Stadtbusse von MAZ im Werk in Kragujevac. Bald sollte das Unternehmen die Montage von O-Bussen der neuesten Generation aufnehmen. Die ersten O-Busse aus Kragujeac sollten, Ankündigungen des Unternehmens "MAZ Balkan" zufolge, innerhalb von drei Monaten an den städtischen Verkehrsbetrieb "GSP Beograd" geliefert werden. Sie sollten dort ein halbes Jahr getestet werden.
- Wir haben bereits eine Lizenz für die Herstellung und Zulassung von fünf Modellen von Bussen der Marke MAZ, und haben vor kurzem von der Muttergesellschaft die Lizenz und die vollständige Dokumentation für den Bau von den neuen O-Bussen kostenfrei erhalten. Die weißrussische Muttergesellschaft will durch Produktion in Serbien in den EU-Markt einsteigen. Die Hauptaufgabe von "MAZ Balkan" ist es, möglichst viel Hersteller von Teilen und Baugruppen für Busse und O-Busse in Serbien zu finden, oder sie aus der EU einzuführen, damit diese Fahrzeuge mit mehr als 50% der in Serbien oder in der EU hergestellten Teilen den Status des heimischen Produkts erwerben können. Das würde ihnen den zollfreien Export in die EU ermöglichen - erklärt der Direktor und Inhaber von "Vulović transport" Zoran Vulović, in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung "Danas". "MAZ Balkan" habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr als 40 in Kragujevac gebaute Busse an seine Kunden geliefert. Zehn davon seien dem Unternehmen "Arriva" verkauft worden, einem der europaweit größten Omnibusunternehmen, fügte er hinzu.

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