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Neues Gesetz über Abfallmanagement regelt Versorgung mit sekundären Rohstoffen - Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen als Ziel

Quelle: Tanjug Montag, 08.02.2016. 01:28
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Podeli

(FotoHuguette Roe/shutterstock.com)
Änderungen und Ergänzungen des Gesetzes über Abfallmanagement, die in der nächsten Woche zu beschließen sind, sollten dem Kupferwalzwerk "Valjaonica bakra Sevojno" und anderen Untenrehmen die stabile Versorgung mit Rohstoffen sichern, gab am Freitag der Vorsitzende der Wirtschaftskammer Serbien, Marko Čadež.

Durch Änderung des Gesetzes, initiiert von der Wirtschaftskammer Serbien, sollten Bedingungen für die langfristige und günstigere Versorgung der Unternehmen mit Rohstoffen, für die Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Steigerung der Produktion geschaffen werden.

Heimische Unternehmen verlangen vom Staat, dass sekundäre Rohstoffe, die derzeit ausgeführt, und später für die Verarbeitung in heimischen Fabriken eingeführt werden, in der Zukunft zunächst am organisierten inländischen Abfallmarkt bzw. heimischen Unternehmen geboten werden, bevor die grenzüberschreitende Genehmigungen ausgestellt werden. Erst demnächst dürfen Überschüsse ausgeführt werden, erklärte Čadež Journalisten beim Besuch im Kupferwalzwerk.

- Die Änderungen und Ergänzungen des Gesetzes sind bereits und sollten in der nächsten Woche auf die Tagesordnung des Parlaments Serbiens gesetzt werden - erklärte Čadež und erinnerte daran, dass die Wirtschaftskamemr die Änderung des Gesetzes gefordert hat, um diesen Bereich zu regeln.

Die Versorgung mit Rohstoffen war bisher zum größten Teil mit der Schattenwirtschaft verbunden, erklärte er nach einem Treffen mit der Geschäftsleitung des Walzwerks. Die neue Regelung ermöglicht das Überleben dieser Industrie.

Unsere Hersteller waren in einer untergeordneten Lage im Vergleich zu Mitbewerbern in der Nachbarschaft, vor allem, weil sie Rohstoffe einführen mussten, obwohl sie in Serbien gewonnen und ausgeführt werden.

- Die gestörte Versorgung mit Rohstoffen könnte ein seriöses Problem für diese Industrie in Serbien sein - unterstrich Čadež und wies auf Probleme mit dem Abfallmanagement in Serbien hin. Alles sollte durch das neue Gesetz im Einklang mit den Bedürfnissen der heimischen Industrie geregelt werden.

Man wil einen organisierten Abfallmarkt bzw. eine Börse für sekundäre Rohstoffe bilden, erklärte der Vorsitzende der Wirtschaftskammer.

Es ist sehr wichtigt, dass RTB Bor das Kupferwalzwerk in Sevojno weiterhin versorgt und dadurch die störungslose Produktion der Verteidigungsindustrie Serbiens sichern, so Čadež.

Das Kupferwalzwerk in Sevojno ist der siebtrrößte Exporteur in Serbien, mit 1.130 Mitarbeitern. Das Unternehmen hat 2015 einen Gewinn von 4 Mio. EUR erzielt.

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