Größtes Freihandelsabkommen der Welt unterzeichnet, aber ohne China
Donnerstag, 04.02.2016.
14:25
Das Abkommen werde einen "neuen Standard für Handel und Investitionen in einer der am stärksten wachsenden und dynamischsten Regionen der Welt" setzen, erklärten die zwölf Länder am Donnerstag nach der Unterzeichnung in Auckland.
Fünf Jahre lang dauerten die Verhandlungen, bis man sich auf die Transpazifische Partnerschaft (TPP), bzw. auf den Abbau der Zölle und anderer Handelsschranken zwischen zwölf Pazifik-Anrainerstaaten geeinigt hat. Mit dem Abkommen wollen vor allem die USA als größte Wirtschaftsmacht der Welt ihre Vormachtstellung gegenüber China sichern.
Zu den Unterzeichnern des im Oktober vereinbarten Freihandelsabkommen gehören neben den Wirtschaftsmächten USA und Japan auch Australien, Brunei, Chile, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Zusammen stehen diese Länder für rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Nicht dabei ist China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.
China reagierte zurückhaltend auf das Freihandelsabkommen. Das 6000-Seiten-Dokument werde nun geprüft, hieß es aus Peking. Das Handelsministerium erklärte, China werde in der Region Freihandelsvereinbarungen ermöglichen und "aktiv" an ihnen teilhaben.
Dieser Ratifizierungsprozess dürfte sich allerdings schwierig gestalten, da das Abkommen in vielen Ländern auf Widerstand trifft - unter anderem in den USA und in Japan.

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