Museum des öffentlichen Beschaffungswesens eröffnet in Banja Luka
Mittwoch, 03.02.2016.
16:14

Unter Exponate gibt es Gegenstände wie z. B. ein Aschenbecher, der bei der Einrichtung des neuen Gebäudes der Regierung der Republik Srpska 1.293 KM bezahlt wurde, oder ein Mülleimer, der den Staat 1.733 KM gekostet hat.
Ausgestellt ist auch eine Flasche Alkohol, weil die Vorschuleinrichtung in Banja Luka, die Kosten für die Versorgung von Kindertagesstätten mit Lebens- und Reinigungsmitteln um 360-mal aufgebläht hat und, unter anderem, 666 l Alkohol erworben.
Ein durchschnittliches Mittagessen wurde von der Regierung des Kantons Una-Sana 230 KM bezahlt.
Der ausgestellte Autoreifen symbolisiert alle, die innerhalb eines Jahres für die Kraftfahrzeuge der Staatsverwaltung für mehr als eine Mio. KM erworben wurden.
Eines der interessantesten Exponate ist ein Stück Asphalt, der 2.111 KM/m2 gekostet hat.
Alle Exponate sind in einem Kaffeehaus in Banja Luka ausgestellt, weil sowohl alle Institution, als auch das Einkaufszentrum in Banja Luka diese Ausstellung verweigert haben.
- Der Zweck des Museums des öffentlichen Beschäffungswesens ist ganz einfach. Viele sehen, was uns passiert, wissen aber nicht, wie sich solche Missbräuche bei öffentlichen Beschaffungen auf die Gesellschaft auswirken. Das Gesetz über öffentliches Beschaffungswesen kann besser sein. Es gibt lokale Nichtreigerungsorganisationen, dia an seiner Änderung und Verbesserung arbeiten.

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