NavMenu

RÜCKBLICK 2015 - Investitionen in INDUSTRIE, die das größte Interesse der Leser von "eKapija" weckten

Quelle: eKapija Donnerstag, 28.01.2016. 16:41
Kommentare
Podeli

(FotoKzenon/shutterstock.com)
Das Investitionsteam des Wirtschaftsportals "eKapija" hat eine Analyse durchgeführt und eine Rangliste der Investitionen und Investitionsideen gebildet, die das größte Interesse unserer Leser 2015 geweckt haben. Die Ergebnisse sind sehr interessant, vorwiegend wie erwartet, aber es gibt auch einige Überraschungen. Wir haben deshalb beschlossen, unseren Lesern diese Informationen zu präsentieren.

Wir möchten hier die interessantesten Projekte in INDUSTRIE präsentieren.

Serbien erwartet 2016 ausländische Direktinvestitionen im Wert von rund 2 Mrd. EUR. Der Staat ist bereits, die Neueinstellungen mit insgesamt 13 Mrd. Dinar zu subventionieren. Ende des vergangenen Jahres wurde eine Verordnung über die finanzielle Unterstützung von sieben Investoren beschlossen, die mindestens 6.042 neue Arbeitsplätze in den folgenden 3 Jahren schaffen werden. Zwei von ihnen, die bereits Verträge mit dem Staat unterzeichnet haben, landeten unter Top 5 in unserer Rangliste.

Angekündigte Investitionen in neue Industrieanalgen dominieren, wie erwartet, die diesjährige Rangliste der meistgelesenen Artikel in der Kategorie Industrie. Wir möchten aber noch einmal unterstreichen, dass es um die "angekündigten" Investitionen und Projekte geht, deren Realisierung noch immer erwartet wird. In Hinblick auf die bevorstehenden Parlamentswahlen werden wir in den kommenden Monaten noch mehr von neuen Produktionsstätten, Absichtserklärungen u.Ä. hören.

Ermutigend ist aber die Tatsache, dass der größte Teil der Investitionen in der Rangliste, die Expansion der bereits erfolgreichen Projekte ausländischer Unternehmen in Serbien darstellen. Das beweist, dass wir ein gutes Geschäftsumfeld für Investoren geworden ist. Die Automobilindustrie dominiert - mehr als ein Drittel - aber die Liste zeigt auch, dass Investitionen über das ganze Land gleißmäßig verteilt sind. Im Unterschied zu anderen Kategorien wird diese Rückblick nicht von Belgrad dominiert. Die meisten Produktionsanlagen befinden sich in der Gewerbezonen unweit von der Hauptstadt (Šimanovci, Obrenovac, Ruma). Das unausweichliche Thema 2015 waren das immer aktuelle Stahlwerk in Smederevo und der Automobilbauer Fiat mit Sitz in Kragujevac, zwei größte Exportunternehmen in Serbien.

An der Spitze der Liste ist das US-amerikanische Investor "Lear Corporation" und sein Plan zum Bau einer Produktionsstätte für Kabelbündel in Novi Sad. Es handelt sich, ansonsten, um den ersten von sieben erwähnten Investoren, mit denen ein Vertrag über Subventionen für Neueinstellungen unterzeichnet wurde. Diese Investition sollte 2.000 neue Arbeitsplätze in den folgenden drei Jahre schaffen.

Die Investitionen in das Anlagevermögen von "Lear Corporation" werden sicher 14,3 Mio. EUR erreichen. Das Unternehmen in Serbien wird seine Tätigkeit als Teil einer Gruppe ausüben, die weltweit führende Pkw-Hersteller mit elektrischen Verteilersystemen versorgt. Die "Lear Corporation" Gruppe, mit mehr als 130.000 Mitarbeiter weltweit, hat in den letzten drei Jahren einen Umsatz von 17 Mrd. USD gemacht.

(FotoTADDEUS/shutterstock.com)
Auf dem Platz zwei ist das Stahlwerk in Smederevo, dessen Management im März 2015 dem niederländischen Unternehmen "HPK engineering" überlassen wurde. Die Details des Managementvertrags werden noch immer geheim gehalten. Die Regierung hat Ende Juni 2015 eine Arbeitsgruppe für die Privatisierung des Stahlwerks gebildet. Als einer der seriösesten Kandidaten bisher hat sich das chinesische HBIS, eines der weltweit größten Stahlwerstellers erwiesen. Während sich der chinesische Riese mit den Produktionsergebnissen und -potenzialen bekannt macht, wurden die Ergebnisse für 2015 noch nicht veröffentlicht. Man behauptet trotzdem, damit zufrieden zu sein, trotz einer Krise, welche die Stahlindustrie in den letzten vier Monaten 2015 getroffen hat.

Die nepalesische "Cinnovation group", die den letzten Ankündigungen zufogle mit dem Bau einer Nudelfabrik in Ruma im Frühling beginnen sollte belegt den dritten Platz. Die Fabrik in Ruma sollte die erste Produktionsstätte dieses Konglomerats in Europa sein. Investoren möchten Getreide aus der Umgebung, aus dem Syrmium für die Herstellung von Nudeln verwenden und fast die ganze Produktion ausführen. Die "Cinnovation group" verpflichtete sich zu Investitionen im Wert von 8,5 Mio. EUR bis Ende 2016, bzw. von mehr als 13 Mio. in den nächsten vier Jahren.

"Fiat Automobili Srbija" kündigte im März 2015 offiziell die Änderung des Firmennamens in "FCA Srbija Kragujevac". Mitarbeiter warten aber noch immer auf das neue Modell, das die Produktionskapazitäten des Werks - 300.000 Autos jährlich - vollständig auslasten würde. Medien haben im Laufe 2015 über angebliche Vorbereitungen für die Probeproduktion des Geländewagens LX in Kragujevac berichtet, aber bisher ist nichts passiert. Als viel wahrscheinlicher scheint das Redesign von "Fiat 500L" schon im ersten Quartal 2016.

Trotz des Umsatzrückgangs und der ungewissen Exporte nach Russland war "Fiat" auch 2015 der größte Exportunternehmen in Serbien, dem wir ein langsames Exportwachstum im Vergleich zu 2014 zu verdanken haben.

Auf dem Platz fünf ist die deutsche "IGB automotive comp", die in Inđija Autoteile erzeugt. Der Investor will dort eine neue Fabrik für Autositzheizungen, Lenkradheizungen und Sensoren für die Sitzbelegungserkennung bauen lassen und mehr als 500 neue Mitarbeiter beschäftigen. "IGB automotive comp" hat bereits eine Parzelle neben der bestehenden Fabrik gekauft. Kaufverträge wurden am Montag, 25. Januar unterzeichnet. Der Baubeginn wird im April erwartet. Die Fabrik, die eine Fläche von 7.000 m2 einnehmen wird, soltle schon im September 2016 fertig sein (Das ist der zweite von insgesamt sieben Investoren, die in diesem Jahr Subventionen für Neueinstellungen erhalten werden.

Die Erforschung der großen Gold- und Kupferlagerstätten in der Umgebung Bor landeten auf dem sechsten Platz. Sie werden vom US-amerikanischen Bergbauunternehmen "Freeport McMoRan" und seinen Partnern aus der kanadischen Firma "Reservoir Minerals" durchgeführt. Die ersten Untersuchungen zeigen, dass die Lagerstellten in der Umgebung von Bor den Wert von fast 18 Mrd. USD erreichen könnten - und das sind nur die ersten Ergebnisse, in Hinsicht darauf, dass Amerikaner und Kandier die geologischen Untersuchungen fortsetzen wollen.

(Fotostockernumber2/shutterstock.com)
Auf dem Platz sieben ist die neu eröffnete Fabrik für Klebebänder des italienischen Unternehmens "Vibac" in Jagodina, in welcher 400 Arbeiter eine Beschäftigung finden sollten.

Den achten Platz belegt das deutsche Unternehmen "Continental", das neue Investitionen in Serbien plant. Bis Ende 2016 will dieser Investor noch eine Fabrik in Subotica bauen, und die Mitarbeiterzahl in den nächsten drei bis vier Jahren verdoppeln. 2015 wurde ein Verständnismemorandum zwischen diesem Unternehmen, Vertretern der Regierung Serbiens und der Stadt Subotica unterzeichnet, das die Parzelle und finanzielle Förermittel für den Investor vorsieht. Es wurden Investitionen im Wert von 17 Mio. EUR in die neue Fabrik angekündigt.

Wir bleiben in Subotica auch für den Platz neun. Anfang September 2015 wurde im Norden von Batschka eine Fabrik des österreichischen Unternehmens "Swarovski" eröffnet. "Swarovski" ist seit Ende 2013 in Serbien tätig und beschäftigt 383 Mitarbeiter. Der Bau der neuen Produktionsanlage wurde 2014 gestartet. Das Unternehmen hat bisher rund 22 Mio. EUR in Serbien investiert. Im Werk in Subotica sollten Kristalle für den Export erzeugt werden.

Einen Platz unter den ersten 10 in dieser Rangliste hat sich der deutsche Moderiese "Hugo Boss" mit dem angekündigten Bau einer Fabrik in Topola gesichert. Der Gemeinderat von Topola bschloss, nämlich, dem deutschen Bekleidungshersteller, das Kulturhaus im Dorf Žabari auf eine Laufzeit von 30 Jahren zu vermieten. Die Gemeinde hat sich aber auch dazu verpflichtet, dem neuen Mieter einen Wasser- und Stromanschluss zu sichern. Obwohl man die Realisierung der Investition bis Ende dieses Jahres angekündigt hat, blieb das Proekt lediglich eine Ansage.


Weiter in unser Liste ist der angekündigte erste Spatenstich für eine Fabrik von "Meita" in Baric, in welcher 1.400 Arbeiter eine Beschäftigung finden sollten, ferner die neuen Investitionen von "Johnson Electric" in Nis (50 Mio. EUR/ zusätzliche 2.400 Arbeitsplätze), sowie Pläne des französischen Unternehmens "Mecafor", ein Autoteilewerk in der Gewerbezone in Kikinda zu bauen.

Zu den meistgelesenen Geschichten gehört auch das Unternehmen JUB mit der ersten Stiropor-Fabrik in Šimanovci, sowie noch eine italienische Investition in Šabac. Es handelt sich um das Unternehmen "Vopachel", das am Anfang zwei Fertigungslinien montieren und den serbischen Markt mit Produkten aus Polyethylen und Industriesäcken versorgen will.

Ihnen folgt die Fabrik für Stromzähler von EWG, die den Auftrag für die Lieferung von intelligenten Stromzählern gewann, ferner "Cooper Tires" und seine Pläne zur Erweiterung der Produktionskapazitäten in Kruševac sowie eine Vereinbarung zwischen "Juzna Backa" und dem US-amerikanischen Unternehmen "Valmont", einem der größten Hersteller von Masten für Übertragungsnetze und Straßenbeleuchtung, über die Eröffnung einer Fabrik in Zrenjanin.

(FotoBill Ragan/shutterstock.com)
In unserer Rangliste ist auch das deutsche Unternehmen "German-E-Cars", das seriöse Absichte und die Bereitschaft für die strategische Zusammeanrbeit mit serbischen Unternehmen und Investitioenn in bestehenden und neue Programme der Automobilindsutrie bestätigte, ferner eine neue Produktionsanlage von "Frutti2 GmbH, einem Teil von "Sinalco International" in Šabac. Das tschechische Unternehmen "Mitas" will seine Produktion im Syrmien erweitern, durch Verlagerung der Produktion aus Slowenien nach Serbien, Große Aufmerksamkeit hat das russische Unternehmen "Orion" erregt, der eine Investition im Wert von 8,4 Mio. EUR in die Herstellung von Biomassekesseln in Vranje angekündigt hat. Ihm folgt eine neue Investition in Ruma, wo im Mai 2015 die Fabrik "Adriana.tex" in Betrieb genommen wurde, ein Teil des italienischen Modeherstelelrs "Calzedonia". Diese Investition hat weitere 600 Arbeitsplätze geschaffen. Am Ende der Liste sind "Fulgar East" mit Ankündigungen für eine neue Investition in Zrenjanin, wo das Unternehmen schon 8 Jahre tätig ist, sowie das deutsche Unternehmen "Leoni", das 21 Mio. EUR in die dritte Produktionsanlage in Serbien investiert hat.


Sehen Sie die ganze Rangliste in der Kategorie INDUSTRIE und vergleichen sie mit ihren eigenen Gedanken, Meinungen und Schätzungen.

Haben Sie bereits gesehen, welche Projekte das größte Interesse unserer Leser in Bereichen TELEKOMMUNIKATION UND IT, SPORT, EINKAUFSZENTREN, TOURISMUS, UNTERHALTUNG UND REKREATION, GESUNDHEITSWESEN, ENERGIEWIRTSCHAFT UND VERKEHRSINFRASTRUKTUR geweckt haben?

Unternehmen
eKapija.com Beograd eKapija.com Beograd
Lear Corporation d.o.o. Novi Sad Lear Corporation d.o.o. Novi Sad
Zavod za izgradnju grada Novi Sad Zavod za izgradnju grada Novi Sad
Ministarstvo privrede Republike Srbije Ministarstvo privrede Republike Srbije
Grad Novi Sad Grad Novi Sad
Vlada Republike Srbije Vlada Republike Srbije
Železara Smederevo d.o.o. Železara Smederevo d.o.o.
Esmark Steel Group SAD Esmark Steel Group SAD
HPK Engineerig B.V. Holland HPK Engineerig B.V. Holland
Opština Ruma Opština Ruma
CG Foods Europe d.o.o. Ruma CG Foods Europe d.o.o. Ruma
Cinnovation group Nepal Cinnovation group Nepal
FCA Srbija Kragujevac FCA Srbija Kragujevac
Ambasada Italije Srbija Ambasada Italije Srbija
IGB Automotive Comp d.o.o. Inđija IGB Automotive Comp d.o.o. Inđija
Timok metals Bor Timok metals Bor
Freeport-McMoRan Copper & Gold Phoenix Arizona Freeport-McMoRan Copper & Gold Phoenix Arizona
Reservoir Minerals Kanada
Vibac Balcani doo Vibac Balcani doo
Visokogradnja inženjering doo Beograd Visokogradnja inženjering doo Beograd
Continental AG Hanover Germany Continental AG Hanover Germany
Contiental doo Subotica Contiental doo Subotica
Grad Subotica Grad Subotica
Grad Beograd Grad Beograd
Gradska opština Obrenovac Gradska opština Obrenovac
Swarovski Subotica doo Swarovski Subotica doo
Opština Topola Opština Topola
MEI TA Europe Obrenovac MEI TA Europe Obrenovac
Johnson Electric doo Niš Johnson Electric doo Niš
Mecafor products d.o.o. Kikinda Mecafor products d.o.o. Kikinda
Grad Kikinda Grad Kikinda
JUB doo Šimanovci JUB doo Šimanovci
Ministarstvo građevinarstva, saobraćaja i infrastrukture Republike Srbije Ministarstvo građevinarstva, saobraćaja i infrastrukture Republike Srbije
Ambasada Republike Slovenije Beograd Ambasada Republike Slovenije Beograd
Vopachel d.o.o. Šabac Vopachel d.o.o. Šabac
Grad Šabac Grad Šabac
Mondi Šabac (Intercell) Mondi Šabac (Intercell)
EWG d.o.o. Beograd EWG d.o.o. Beograd
MVM Južna Bačka doo Novi Sad MVM Južna Bačka doo Novi Sad
RTB EWG d.o.o. Bor RTB EWG d.o.o. Bor
Grad Bor Grad Bor
Goodyear Serbia doo Kruševac Goodyear Serbia doo Kruševac
Grad Kruševac Grad Kruševac
Privredna komora Srbije Privredna komora Srbije
Privredna komora Srbije- RPK Kragujevac Privredna komora Srbije- RPK Kragujevac
Sweet water Gornja Toplica Sweet water Gornja Toplica
Trelleborg wheel systems Serbia doo Ruma Trelleborg wheel systems Serbia doo Ruma
Frutti d.o.o. Šabac Frutti d.o.o. Šabac
German E-Cars Grebenstein German E-Cars Grebenstein
Grad Vranje Grad Vranje
Biodom S d.o.o. Vranje
ORION Group of Companies  Russia, Moscow ORION Group of Companies Russia, Moscow
Adriana.Tex Ruma Adriana.Tex Ruma
Fulgar east d.o.o. Zrenjanin Fulgar east d.o.o. Zrenjanin
MG Precast doo Inđija MG Precast doo Inđija
Grad Zrenjanin Grad Zrenjanin
Leoni Wiring System Southeast d.o.o. Prokuplje Leoni Wiring System Southeast d.o.o. Prokuplje
DAD Dräxlmaier Automotive d.o.o. Zrenjanin DAD Dräxlmaier Automotive d.o.o. Zrenjanin
Opština Doljevac Opština Doljevac
Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.