Vučić ruft vorgezogene Wahlen in Serbien aus
Er wolle vom Bürger ein neues Mandat zur Weiterführung begonnener Reformen, sagte Vučić.
"Serbien braucht vier weitere Jahre Stabilität, damit es 2020 der Europäischen Union beitreten kann", sagte Vučić
Nach der Machtübernahme seitens der Progressiven Partei Serbien (SNS) befinde sich Serbien, laut sienen Worten, im Zustand des latenten sozialen Konflikts. Er sei konstant auf Widerstand gestoßen, weil er einen von Tycoons, Politikern und Kriminellen gebildten Block brechen wollte.
Er werde oft belacht, wenn er sagt, er arbeite pausenlos, erklärte er und fügte hinzu, man könne nicht beweisen, dass es nicht so sei.
Vučić unterstrich die Erfolge seiner Regierung. "Wegen der Unfähigkeit" seiner Vorgänger habe Serbien bei seinem Amtsantritt im März 2014 "vor dem Kollaps und vor dem Bankrott gestanden". Serbien habe unter der "höchsten Arbeitslosigkeit" gelitten und sei von zwielichtigen Oligarchen beherrscht gewesen. Heute sei Serbien ein geachteter Partner auf internationaler Bühne und erhalte Lob zum Beispiel vom Internationalen Währungsfonds für seine Reformen.
Letztlich müsste Serbiens Präsident Tomislaw Nikolic, ein Bündnispartner und Mitbegründer SNS-Partei, neue Wahlen ausrufen. Diese müssen dann innerhalb der nächsten 60 Tage stattfinden

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