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Geldüberweisungen der EU-Ansässigen ins Ausland erreichten 29,3 Mrd. EUR 2014

Quelle: Tanjug Montag, 14.12.2015. 14:33
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Im Jahr 2014 belief sich die Summe der Gelder, die von Ansässigen der Europäischen Union (EU) in ein Nicht-EU-Land geschickt wurden, sogenannte persönliche Übertragungen, auf 29,3 Milliarden Euro, gegenüber 28,7 Milliarden im Jahr 2013.

Da die Zuflüsse in die EU im Jahr 2014 11,0 Milliarden betrugen, ergab sich daraus ein Negativsaldo (-18,3 Milliarden) für die EU gegenüber der übrigen Welt.

Die Mehrheit der persönlichen Übertragungen besteht aus Geldbeträgen, die von Migranten in ihr Heimatland geschickt wurden.

Unter den Mitgliedstaaten, für die Daten veröffentlicht werden, waren die Abflüsse persönlicher Übertragungen im Jahr 2014 aus Frankreich (9,4 Mrd. Euro) am höchsten, darauf folgten das Vereinigte Königreich (6,8 Mrd.), Italien (6,5 Mrd.) und Spanien (5,9 Mrd.).

Die höchsten Zuflüsse registrierte hingegen Portugal (4,8 Mrd. Euro), dahinter rangierten Polen (2,8 Mrd.), das Vereinigte Königreich (2,4 Mrd.), Italien (2,1 Mrd.) und Rumänien (2,0 Mrd.).

Infolgedessen verzeichneten im Jahr 2014 Portugal (+3,6 Mrd. Euro), Polen (+2,6 Mrd.) und Rumänien (+1,6 Mrd.) die größten Überschüsse bei persönlichen Übertragungen, während Frankreich (-8,9 Mrd. Euro) das bei weitem stärkste Defizit verbuchte, gefolgt von Italien (-4,5 Mrd.), dem Vereinigten Königreich (-4,4 Mrd.) und Deutschland (-3,5 Mrd.).

Im Jahr 2014 wurden die höchsten Anteile von Zuflüssen aus anderen EU-Mitgliedstaaten an den gesamten Zuflüssen in der Slowakei (99%), Luxemburg und Ungarn (je 96%) sowie in Polen (88%) registriert. Demgegenüber machten Extra-EU-Zuflüsse in Frankreich (74%), Deutschland und Griechenland (je 70%) mindestens 70% der gesamten Zuflüsse aus.

Die Slowakei (95%), Luxemburg (91%), Irland (80%) und die Tschechische Republik (78%) waren die Mitgliedstaaten, die den höchsten Anteil von Intra-EU-Abflüssen an den gesamten Abflüssen registrierten. Bei den Extra-EU-Abflüssen wurden die höchsten Anteile in Griechenland (89%), Slowenien (86%), Spanien (85% – siehe länderspezifische Anmerkung), Schweden (74%) und Italien (73%) verzeichnet.

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