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"Falke" kündigt neue Investitionen und Beschäftigung von weiteren 100 Mitarbeitern in Leskovac an

Quelle: Jugmedia Mittwoch, 02.12.2015. 15:37
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Podeli
(Fotoaerogondo2/shutterstock.com)
Der deutsche Anbieter von Strumpfwaren, Sportbekleidung, Herrenmode und Accessoires "Falke" will mehr als 700.000 EUR in den folgenden drei Jahren in Leskovac investieren und weitere 100 Mitarbeiter beschäftigen, erklärte der Fabrikdirektor Olaf Kaiser.
Kaiser äußerte sich zufrieden damit, dass das Unternehmen nach einer Pause von 20 Jahren in Leskovac zurückgekehrt ist.
- Wir arbeiten hart daran und bilden unsere Mitarbeiter weiter. Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit der Textilfachschule in Leskovac sowie mit der GIZ. Derzeit gibt es 695 Mitarbeiter, aber wir werden in den kommenden Jahren wachsen - erklärte der Direktor und fügte hinzu, dass diese Fabrik die besten Ergebnisse innerhalb der Falke Gruppe erzielt.

Der Bürgermeister von Leskovac, Goran Cvetanović, gab bekannt, er habe die Fabrik zum letzten Mal vor einem Jahr besucht und habe sofort einen großen Unterschied gemerkt.
- Sie beschäftigen derzeit 695 Mitarbeiter. Der größte Teil wurde 2014 und 2015 eingestellt. Ich freue mich darüber, dass es um die größte Fabrik innerhalb der Gruppe geht, sowie dass sie neue Investitionen und Neueinstellungen planen. Besonders stolz bin ich darauf, dass unsere Mitbürger andere Mitarbeiter von Falke in Polen und Deutschland ausbilden werden. Man informierte uns auch, dass "Falke" als sozial verantwortliches Unternehmen einen Kinderspielplatz in Leskovac bauen wird - so Cvetanović.
Auf die Frage von "Jugmedia", ob das Unternehmen mit Kompetenzen der Mitarbeiter in Leskovac zufrieden ist, gab Kaiser eine bejahende Antwort. Er wies aber auch darauf hin, dass das Unternehmen Mitarbeiter selbst aus- und weiterbilden muss.

- Die lange Tradition der Textilindustrie in Leskovac, das oft als serbisches Manchester bezeichnet wird. war entscheidend für usere Rückkehr in diese Stadt. Wir erwarteten viel mehr qualifzierte junge Fachkräfte, mussten aber wir mussten die Tatsache akzeptieren, dass dies nicht der Fall ist. Wir haben deshalb ein großes Trainingprogramm gestartet, und 60 Menschen nach Deutschland für einen Zeitraum von 6 Monaten bis zu einem Jahr geschickt - so Olaf Kaiser.
Die Fabrik in Leskovac führt täglich je 38.000 Paar Strumpfwaren in europäische Länder aus. Deutsche haben bisher 13 Mio. EUR in Leskovac investiert.
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