Investition in Skizentrum "Brezovica" in der Schwebe - Plan und Bankgarantien noch nicht gesichert
Ein französisches Konsortium, das in das Skizentrum "Brezovica" investieren will, hat weder einen endgültigen Plan, noch Garantien trotz einer Frist von sechs Monaten zugestellt.
Zieht sich der potenzielle Investor zurück, müsste das Skizentrum "Brezovica" der Kosovo-Treuhand zurückgegeben werden.
Die Regierung in Prishtine behauptet, die serbische Seite dürfe sich nicht in ihren Plan zur Verwandlung von "Brezovica" in das modernste Skizentrum auf dem Balkan einmischen.
Die erste Phase der Enteignung im Skizentrum "Brezovica" ist im Einklang mit dem Beschluss der Regierung Kosovos begonnen. Die serbische Bevölkerung im Brezovica-Gebirge befürchten die Zwangsenteignung seitens der Regierung in Prishtine sowie die Möglichkeit, dass das trotd des Rückzugs des potenziellen Investors durchgeführt wird.
Die Frist für die Zustellung von Bankgarantien ist noch vor zwei Wochen abgelaufen.
- Wenn es passiert, dass sich der potenzielle Investor zurückzieht, muss die Enteignung automatisch gestoppt werden - behauptet Dalibor Jevtić, Minister für Rückkehr und Minderheiten.
Wegen der gestarteten Enteignung im Brezovica-Gebirge droht die Regierung in Belgrad mit eineri nternationalen Anklage, weil das öffentliche Unternehmen "Skijališta Srbije" den Anspruch auf das Skizentrum hat, genauso wie die Regierung in Prishtine.
Der französische Investor will das Ski-Zentrum abreißen, und ein neues bauen lassen und darin mehr al 400 Mio. EUR investieren. Viele Serben in Štrpce sind dagegen. Bewohner von Sirinićka Župa glauben, dass der Bürgermeister von Štrpce Bratislav Nikolić eine wichtige Rolle dabei spielen kann, weil er dagegen ein Veto einlegen und die Enteignung verhindern kann.
Der Bürgermeister wollte diese Behauptungen nicht kommentieren, und in der Erwartung auf die definitive Entscheidung bereitet sich man für die bevorstehende Skisaison vor.

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