Zweite Revision des Arrangements mit IWF erfolgreich abgeschlossen
Montag, 26.10.2015.
15:04
Der Vorstand des Internationale Währungsfonds (IWF) beschloss am 23. Oktober 2015, dass die zweite Überprüfung des aktuellen Arrangements mit der Republik Serbien erfolgreich abgeschlossen urde, teilte die Zentralbank Serbiens mit.
Serbien erzielt weiterhin gute Ergebnisse bei der Umsetzung des vereinbarten Wirtschaftsprogramms, einigten sich IWF-Direktoren. Das Land hat eine Wirtschaftswachstum trotz der kompromisslosen Umsetzung sehr harter Konsolidierungsmaßnahmen verzeichnet. Das Haushaltsdefizit wurde auf ein nachhaltiges Niveau reduziert. Die weitere Umsetzung des vereinbarten Wirtschaftsprogramms ist entscheidend für die Nachhaltigkeit der Staatsschuld, für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors und der Wettbewerbsfähigkei der serbischen Wirtschaft.
Fiskalische Ergebnisse sind sehr ermutigend und bilden einen Rahmen für die Umsetzung von Maßnahmen, die zum konstanten Rückgang der Staatsverschuldung führen werden. Der Raum für die Gehalts- und Rentenerhöhung muss im Kontext des Stellenabbaus im öffentlichen Sektors überlegt werden. Es ist auch notwendig, die Realisierung von großen Investitionen und dadurch das wirtschaftliche Wachstum zu fördern.
Die niedrige Teuerungsrate und die aktuelle Haushaltskonsolidierung werden allmählich zur Lockerung der Währungspolitik der Zentralbank Serbiens führen. Der IWF begrüßt die Entschlossenheit der serbischen Notenbank, wenn es um die Inflationssteuerung und ein flexibles Wechselkursregime für den Dinar geht.
Durch Umsetzung der Maßnahmen im Finanzsektor werden Bedingungen für die Stärkung seines Widerstandskraft geschaffen. Der IWF empfiehlt die Fortsetzung der Diagnosestudien der Banken. Besonders wichtig ist die Umsetzung der Strategie für notleidende Kredite sowie der Strategie für Banken im Staatseigentum.
Die weitere Umsetzung der Strukturreformen ist entscheidend für die Verringerung des Haushaltsrisikos, für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wirtschaftswachstums, heißt es in der Mitteilung des IWF.

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