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Runder Tisch "Kreislaufwirtschaft in der Region" im Rahmen von ECOFAIR 2015

Quelle: eKapija Montag, 19.10.2015. 02:43
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Die Entwicklung und Implementierung eines Abfallmanagement-Systems gehört zu den wichtigsten und wirtschaftlich anspruchsvollsten Forderungen der EU gegenüber Serbien. Nur in diesem Monat sollten die Kosten dieses Prozesses 2,5 Mrd. EUR übersteigen, was 26% der insgesamt geschätzten Kosten für die Implementierung aller Umweltschutzvorschriften ausmacht.

Der größte Teil der Kosten trägt die Wirtschaft in Serbien. Es deshalbsehr wichtig, den Prozess der Entwicklung eines Abfallmanagement-Systems in Serbien zu erleichtern.

Experten, die am Runden Tisch zum Theme "Kreislaufwirtschaft in der Regiona" teilnahmen, versuchten eine Antwort auf diese Frage zu finden. Der Runde Tisch fand am Freitag, 16. Oktober 2015 im Rahmen der Messe ECOFAIR 2015 statt, veranstaltet vom Verband der Abfallwirtschaft Serbiens "Hrabri čistač", der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Wirtschaftskammer Belgrad.

Die Kreislaufwirtschaft (circular economy) wurde dabei als ein neues Konzept des Abfallmanagements präsentiert, das nach dem Ausbruch der internationale Wirtschaftskrise 2008 entstand. In der Kreislaufwirtschaft sollen die eingesetzten Rohstoffe über den Lebenszyklus einer Ware hinaus wieder vollständig in den Produktionsprozess zurückgelangen. Die Implementierung des Konzepts ist unausweichlich, weil es in alle europäischen Vorschriften und Richtlinien eingebaut ist, die Beitrittskandidaten harmonisieren und anwenden müssen, teilten die Organisatoren mit.

- Wenn es um das Konzept der Kreislaufwirtschaft auf dem Balkan geht, muss man zunächst das Bewußtsein für den Markt und das Kapital verändern. Das wichtigste in diesem Konzept ist die Entwicklung eines Systems der primären Klassifizierung von Abfällen und die maximale Nutzung von Rossourcen. Alle Länder in der Region haben auf die Schwierigkeiten bei der Implementierung des Abfallmanagement-Systems gestossen, weshalb wir noch immer sehr weit vom Konzept der Kreislaufwirtschaft entfernt sind. Dieses Konzept ist nicht unereichbar, sondern nur sehr wagemutig und anspruchsvoll - unterstrich Miodrag Mitrović, Vorsitzender des Vorstands des VErbandes der Abfallwirtschaft "Hrabri cistac".

Durch Implementierung des Konzepts der Kreislaufwirtschaft kann man die Abfallentsorgung auf das Minimum reduzieren, die Ressourcen bewahren und zum Umwelt- und Gesundheitsschutz beitragen.

- Das GIZ IMPACT Projekte "Abfall- und Abwassermanagement in Kommunen" hat zum Ziel, die Bedingungen für die Implementierung des Konzepts der Kreislaufwirtschaft auf der kommunalen und nationalen Ebene zu schaffen.

Das Hauptgewicht ist auf die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und effizientere Modelle der kommunalen Dienstleistungen im Bereich des Abfall- und Abwassermanagements gelegt. Man beschäftigt sich auf mit der Vorbereitung für große Investitionen im Bereich des Abfall- und Abwassermanagements, sowie miit der Anwendung von Maßnahmen, die verwundbare Minderheiten schonen sollten - unterstrich Zoran Jakovljev, Manager des GIZ IMPACT Projekts.

Ziele in europäischen Vorschriften und Richtlinien sind sehr wagemutig und schwer erreichbar, wenn man das Konzept der Kreislaufwirtschaft nicht anwendet. Ressourcen sind von großer Bedeutung, sowohl in Evropa, als auch in der ganzn Welt. Man kümmert sich immer intensiver über den Umwelt- und Gesundheitsschutz. Der erste Schritt in der Annäherung dieses Konzepts ist die Erhöhung des Bewußtseins aller Beteiligten am Prozess für seine Vorteile. Das war einer der Schlussfolgerungen der Koneferenz in Belgrad.

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