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"Nelt" verzeichnet Umsatzwachstum von 39% - Investitioen in Produktion, Online-Handel und Einzelhandel angekündigt

Quelle: eKapija Mittwoch, 14.10.2015. 17:11
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(Miloš Jelić)

Das Unternehmen "Nelt" hat 2014 einen Jahresumsatz von 539 Mio. EUR erzielt. In diesem Jahr werden 751 Mio. EUR erwartet, was eine Erhöhung um 39% darstellt. "Nelt" beschäftigt derzeit insgesamt 3.760 Mitarbeiter, in 11 Unternehmen in 7 Ländern, gab heute Miloš Jelić, Exekutivdirektor der "Nelt Group" bekannt.

Neben den geschäftlichen Erfolgen an seinen traditionellen Märkten - Serbien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro - verzeichnet dieser Marktführer im Bereich der Distribution, Logistik, Produktion, Einzelhandel udn Marketing auch ein erhebliches Wachstum in subsaharischen Ländern Afrikas wie Angola, Zambia and Mozambique. Es wurde außerdem die Eröffnung einer Niederlassung in Südafrika angekündigt.

- In diesem Jahr wurden der Gruppe weitere zwei Unternehmen angeschlossen: "Banim reklame", angesehener Hersteller von Werbematerialien, und die Einzelhandelskette "Corner Shop", die eine neue Entwicklungsstrategie durch Modernisierung der visuellen Identität der Verkaufsstellen, die Verbeserung des Sortiments und Eröffnung von standardisierten Verkaufssteleln in Belgrad und Serbien gestartet hat - so Jelić.

Die Professionalität und Entschlossenheit, die sie zeigen, sind die bestmögliche Empfehlung für die weltweit größten Hersteller wie Philip Morris und Proctor and Gamble, die "Nelt" bereits einen großen Teil der geschäftlichen Prozesse auf mehreren Märkten überlassen haben, sagte er.

- Die Erhöhung der Anzahl der Auftraggeber, die bessere Positionierung am Logistik-Markt, die geographische Erweiterung und weitere Investitionen in die Produktion sind unsere strategische Richtlinien, durch welche wir eine stabile Ausübung der Geschäftstätigkeit in der Zukunft sichern wollen - sagte Miloš Jelić und unterstrich, dass sie das Ziel - ein Umsatz von 1 Mrd. EUR bis 2020 - nicht aufgegeben haben.

Das Unternehmen hat 2014 11 Mio. EUR investiert. Für dieses Jahr wurden Investitionen im Wert von 16 Mio. EUR geplant, 10 Mio. davon in Serbien.

Sie haben ihre Aktivitäten in Afrika verbessert, und versuchen, die Zusammenarbeit mit bestehenden Auftraggebern auf allen Märkten zu realisieren, erklärte Milan Radivojević, Exekutivdirektor für Strategie und Geschäftsentwicklung der "Nelt Group".

- Wir erweitern unser Geschäft im Bereich der Logistikdienstleistungen. Uns ist in diesem Jahr gelungen, die "Zollabfertigung zu Hause" einzuführen. Wir haben, außerdem, 3 Mio. EUR in einen Lager in Podgorica investiert und werden Anfang Dezember eine Lagerhalle von 2.500 m2 in Bijeljina eröffnen.

Radivojević kündigte die Expansion des Unternehmens nach Albanien, Kosovo und Metochien, Kroatien, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Italien an.

Farm im Wert von 30 Mio. EUR

"Nelt" wird 30 Mio. EUR in eine neue Farm des Unternehmens "Neoplanta" investieren.

- Wir haben diesen Investitionszyklus praktisch gestartet. Bestehende Kapazitäten decken nur 20% des Inputs. Wir kaufen den Rest von unseren Lieferanten. In Hinblick auf unsere Pläne zur Erschließung neuer Märkte und Steigerung des Umsatzes brauchen wir eine stabile Rohstoffbasis. Durch den Bau einer größeren modernen Farm werden wir die störungslose Versorgung mit Rohstoffen zum größten Teil sichern.

"Nelt" hat auch die Entwicklung eines Einzelhandelsnetzes von "Neoplanta" vor. "Neoplanta" führt bereits seine Erzeugnisse (Fleischkonserven, Fleisch- und Wurstwaren) nach Russland, Rumänien, Bulgarien, Afrika aus und will auch in den EU-Markt einsteigen.

Online-Handel

"Nelt" will auch den Online-Handel starten, nach dem Vorbild der weltweit berühmten Marken (Amazon, eBay). Die Plattform sollte schon im nächsten Jahr verfügbar sein.

- Wir haben gemerkt, dass sich Verbraucher in Serbien und insbesondere Jugendliche immer mehr für den Online-Kauf entscheiden. Der Staat hat glücklicherweise begonnen, einen Rechtsrahmen dafür zu bilden. In Hinblick darauf, sowie auf unsere Distributionsmöglichkeiten wollen wir unsere Kapazitäten zusätzlich auslasten und den Online-Handel starten. Wir wollen nicht nur Konsumgüter, sondern auch verschiedenste Artikel, wie Amazon und eBauy, bieten - so Milan Radivojević.

Die Plattform sollte zunächst für den heimischen Markt entwickelt, und später auch auf anderen Märkten angewandt werden.

M.K.

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