Kubanischer Impfstoff bis Ende Oktober in Serbien
Inzwischen sollten die Formalitäten für die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Institut SIMAB in Havanna bestimmt werden, erklärte man im Ministerium. Der offizielle Importeur ist das Institut für Vakzinen und Seren "Torlak".
- Die Entscheidung darüber, wer den Impfstoff erhalten sollte, wird ausschließlich aufgrund der medizinischen Parameter getroffen werden - präzisiert man im Ministerium.
Dieser Impfstoff wird aber nicht präventiv eingesetzt, sondern in der Endphase der Behandlung von Lungenkrebs angewendet. Rund 6.300 Menschen erkranken jährlich in Serbien an Lungenkrebs.
Vor der Behandlung mit "Cimavax EFG", der in Kuba seit 2008 angewendet wird, müssen bestimmte Tests durchgeführt werden, um festzustellen, bei welchen Patienten der Einsatz dieses Medikamentes am sinnvollsten ist. Kubaner behaupten, dass dieser Impfstoff die Entwicklung von Krebszellen stoppt und den Krebs in eine chronische Erkrankung verwandelt.
- Die ersten 1.680 Dosen reichen für die einjährige Behandlung von 30 Patienten. Wir haben für jeden von ihnen 56 Dosen gesichert - erfährt man im Ministerium.
"Cimavax EFG" wird in Serbien als nicht regstriertes Medikament eingeführt, um diese Therapie möglichst schnell verfügbar zu machen. Der kubanische Impfstoff wird derzeit in mehreren europäischen Ländern getestet und ist derzeit in der dritten Phase der klinischen Studien.
Vielleicht als Geschenk
Vor der Veröffentlichung des Vertrags will niemand im Gesundheitsministerium die finanziellen Details der Zusammenarbeit mit dem kubanischen Institut enthüllen. Es wird innoffiziell erwähnt, dass Serbien die ersten 1.680 Dosen als Geschenk bekommen könnte. Die Behandlung mit "Cimavax" in Kuba kosten, ansonsten, ca. 7.000 EUR für einen Patienten.
Ministarstvo zdravlja Republike Srbije
Institut za plućne bolesti Vojvodine Sremska Kamenica
KBC Bežanijska kosa

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora