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"Bambi" nimmt neue Fertigungslinie im Wert von 10 Mio. EUR in Betrieb

Quelle: eKapija Dienstag, 06.10.2015. 11:27
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Das Unternehmen "Bambi" nahm eine neue Fertigungslinie für seine populärste Kekssorte "Plazma" im Wert von 10 Mio. EUR in Betrieb.

Serbiens Premier Aleksandar Vučić, der der Inbetriebnahme in der Fabrik in Požarevac beiwohnte, äußerte Hoffnung, dass der größte serbische Süßwarenhersteller mit der jährlichen Produktion von 25.000 t die Mitarbeiterzahl bald erhöhen werde.

- Das verspricht noch größere, stärkere und bessere Produktion von "Plazma", einer der bekanntesten und populärsten serbischen Marken - sagte Vučić und unterstrich dabei, dass es um eine wichtige Investition für Požarevac, den Landkreis Braničevski okrug und ganz Serbien geht.

Vučić lobte das Unternehmen "Moji brendovi", Inhaber von "Bambi", und erklärte, dieses Unternehmen sei der beste Beweis dafür, dass "ausländische Produkte nicht immer besser als heimische sind".

Die wichtigste Aufgabe der Regierung Serbiens sei, ein besseres und sicheres Geschäftsumfeld sowie die gleichen Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, fügte der Premier hinzu. Er sei überglücklich, dass das Unternehmen mit 895 Mitarbeitern im Vorjahr einen Umsatz von 78,5 Mio. EUR gemacht und in diesem Jahr eine Investition im Wert von 10 Mio. EUR realisiert habe.

Die neue Fertigungslinie für "Plazma" ist die größte und modernste Anlage dieser Art in Südosteuropa und die größte Investition in "Bambi" und Požarevac in den vergangenen 30 Jahren, erklärte Bojan Radun, Direktor von "Bambi".

- Wir möchten die führende Position von "Plazma", einer Marke mit der fünfzigjährigen Tradition, auf allen Märkten in der Region sichern. Darauf weisen außerordentlich gute Geschäftsergebnisse in den letzten drei Monaten hin - sagte er.

Die regionale Expansion sei derzeit Hauptziel von "Bambu", wofür es einen fairen und ehrlichen Wettbewerb benötigt, und "das war nich immer der Fall", unterstrich Radun.

Dies beziehe sich hauptsächlich auf Slowenien und Kroatien, fügte der Premier Aleksandar Vučić hinzu und illustrierte das mit dem Beispiel, dass in Serbien jährlich 9.700 t "Plazma" bzw. 65% der Gesamtproduktion verkauft werden, und in den erwähnten Ländern nur 300 t.

Serbien habe seinen Markt für Unternehmen aus diesen zwei Ländern geöffnet, und habe Recht, mindestens halb so gute Bedingungen für seine Produkte zu erwarten, so Vučić.

Andrej Jovanović, Direktor des Unternehmens "Moji brendovi", dem "Bambi", "Knjaz Milos" und "Imlek" gehören, sagte, er sei besonders stolz darauf, dass heimische Experten in führenden Positionen in diesen Unternehmen seien.

Das Unternehmen will das erste heimische Unternehmen mit einer starken Position auf dem Regionalmarkt sein, unterstrich er. Für den Einstieg in den EU-Markt sei eine regioale Verbindung nötig. Das Unternehmen will deshalb ca. 100 Mio. EUR in der kommenden Zeit investieren.

Staat als Partner der EBRD bei der Kreditierung von Klein- und Mittelstandsunternehmen

In den nächsten zwanzig Tagen sollte eine Vertrag mit der EBRD über die Partnerschaft in der Kreditierung von Klein- und Mittelstandsunternehmen unterzeichnet werden, kündigte Aleksandar Vučić an. Man will dadurch die Anzahl potenzielelr Kreditnehmer um zwei- bis dreimal erhöhen.

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