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Serbisch-Iranische Handelskammer gegründet - Chance für Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern, insbesondere in Landwirtschaft

Quelle: eKapija Montag, 14.09.2015. 16:53
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(FotoSead Saitovic)
Die Gründung des Serbisch-Iranischen Handelskammer stellt eine große Chance für Unternehmer aus beiden Ländern dar, in verschiedenen Bereichen, und insbesondere in der Landwirtschaft zusammenzuarbeiten, unterstrich man an der Präsentation der Handelskammer, die am Freitag im Wohnsitz des iranischen Botschafters in Serbien stattfand.

Die Kammervorsitzende, Dr. Maja Timotijević, unterstrich, dass man noch vor eineinhalg Jahren auf die Idee einer Serbisch-Iranischen Handelskammer gekommen ist, aber dass die Gründung wegen der politischen Situation auf einen besseren Zeitpunkt verschoben wurde. Die Entwicklungen in den letzten Monaten haben, laut ihren Worten, Bedingungen für die Gründung einer gemeinsamen Handelskammer geschaffen.

- Wir sind froh, mit einem Land zusammenzuarbeiten, mit dem wir seit Jahrzehnten gute Beziehungen pflegen. Unsere großen Unternehmen, die einst im Iran tätig waren, sind dort glücklicherweise noch nicht in Vergessenheit geraten. Wir sind überzeugt davon, dass wir im Iran gute Freunde und Partner finden werden. Wir hoffen zugleich auch darauf, den iranischen Markt für unsere Unternehmen, sowie unseren Markt für interessierte iranische Unternehmen zu erschließen - sagte Timotijević in der Begrüßungsrede.

Jedes Unternehmen, interessiert an der Zusammenarbeit mit dem Iran, kann sich an die neu gegründete Kammer wenden, um entsprechende Partner im Iran zu finden.

- Wir haben deshalb die Kammer gegründet, um eine Brücke zwischen Serbien und dem Iran zu bilden, Partner zu finden und Geschäftsleute und Unternehmen miteinander zu verbinden. Das war unser Hauptziel - unterstrich sie und fügte hinzu, dass sich serbische Unternehmen wie "Indas", "Mile Dragić", "Ecotip Tedex", "Energoprojekt", "Delta Holding", "Delta Agrar" und "Aroma" bereits der Kammer angeschlossen haben.

Durch Gründung der Handelskammer wurde ein Raum für Unternehmer aus Serbien und dem Iran geschäffen, die Zusammenarbeit in allen Bereichen und insbesondere in der Landwirtschaft zu verbessern, glaubt der Botschafter Irans in Serbien, Majid Fahim Pour.

- Ich hoffe, dass sie diese goldene Chance nicht verpassen werden. Die Botschaft des Irans ist freundschaftlich offen für alle offiziellen Vertreter Serbiens, Unternehmer und Bürger. Unsere zwei Länder pflegen freundschaftliche Beziehungen und sollten diese Gelegenheiten für die noch bessere Präsentation und Bestätigung der Freundschaft nutzen - unterstrich der Botschafter.

Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Irans , Abass Keshavarz, der eine Delegation zu mehrtägigen Besuch in Serbien leitet, erklärte, sie wollen den iranischen Privatsektor mit den Möglichkeiten, Potenzialen und Kapazitäten Serbiens im Bereich der Landwirtschaft bekannt machen, um den Raum für die noch bessere Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern zu schaffen.

- Eine der Voraussetzungen für jede zwischenstaatliche Zusammenarbeit ist die Vereinbarung über Pflanzenquarantäne. Beide Staaten müssen sich über die gegenseitige Anerkennung von ausgestellten Zertifikaten für Pflanzengesundheit und phytopathologische Sicherheit der ausgeführten Produkte einigen. Das war eines der größten Hinernisse bisher für die Verbesserung unserer Zusammenarbeit in diesem Bereich - so Keshavarz.

Die iranische Delegation hat dem Landwirtschaftsministeriums Serbiens den Vorentwurf des Verständnismemorandums über die Zusammenarbeit im Bereich des Pflanzenschutzes und der Pflanzengesundheit eingereicht, fügte er hinzu. Das serbische Ministerium hat eine positive Antwort gegeben, und jetzt sollen andere Details besprochen und vereinbart werden.

- Wir hoffen, dass dieses Dokument an der ersten Sitzung eines gemeinsamen Komitees unterzeichnet wird, die Ende des Jahres in Teheran stattfindet - präzisierte Keshavarz und fügte hinzu, dass sich Serbien mit Hilfe serbischer Partner zum Distributionszentrum für iranische Produkte auf dem Balkan entwickeln könnte.

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